Samstag, 25. März 2017

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Zum 10. Mal in der Gewinnzone


Der EHC Olten schliesst das Geschäftsjahr 2013/14 mit einem kleinen Plus ab.

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Nach dem Austritt von Andreas Niklaus nur noch zu viert im Verwaltungsrat: (vl.) Patrick Saunier, Roger Rettenmund, Daniel Rhiner und Benvenuto Savoldelli. Ganz rechts ist Finanzchef Stefan Schaerer. (Bild: bko)

Die 14. Generalversammlung der EHC Olten AG stand im Zeichen eines kleinen Jubiläums, und dies in mehrfacher Hinsicht. So war es nicht nur die 10. GV unter dem Vorsitz von Benvenuto Savoldelli, sondern auch die ebensovielte in Folge mit einer Gewinnmeldung. Obwohl die Saison, nach einer souverän gewonnenen Qualifikation, bereits in den Playoff-Viertelfinals zu Ende ging, blieb unter dem Strich ein kleines Plus von 3964 Franken – bei insgesamt exakt 4,7 Millionen Franken Einnahmen. Wohl nicht einmal Savoldelli selber hätte gedacht, diesen Wert in den vergangenen zehn Jahren (Ertrag in der Saison 2004/05: 1,7 Millionen Franken) praktisch zu verdreifachen. «Ich verglich den EHCO bei meiner ersten GV als Kübel, der immer neue Löcher bekam», konnte sich Savoldelli ein Grinsen nicht verkneifen, «und ich versuchte, diese Löcher mit all meinen Fingern zu stopfen.» Von Anfang an konnte er bei diesem Unterfangen auf die Dienste Stefan Schaerers zählen: Der Finanzchef feierte gestern im Sitzungszimmer des Hotels Astoria ebenfalls sein «GV-Jubiläum». «Wir waren damals», so Savoldelli in Richtung des damaligen Gesamt-Verwaltungsrats, «gewissermassen ein Selbstmordkommando. Sich damals für den Verein einzusetzen – das war nicht ganz normal.» So dankte er zum Ende der gestrigen GV nicht nur Stefan Schaerer für seine Dienste, sondern auch dem langjährigen Revisor Bruno Gubler.

Erhöhung Aktienkapital geplant

Dass man sich, trotz sportlichem Misserfolg, knapp in der Gewinnzone halten konnte, lag einerseits daran, dass Spieler und Trainer auf den grössten Teil der Prämien verzichten mussten. Daneben konnte aber auch der Ertrag um fast 400 000 Franken gesteigert werden, vor allem dank einer Steigerung bei den Werbeeinnahmen (+ 255 000.–), den Saisonkarten (+ 225 000.–) sowie beim Aussenverkauf/VIP und sonstigen Beiträgen/Spenden. Alles in allem zeigte sich VR-Präsident Benvenuto Savoldelli zufrieden: «Wir sind schon auf einem gewissen Niveau gestartet, das macht eine weitere Steigerung nicht einfach», so der Oltner Stadtrat.

Damit es in der laufenden Saison auch sportlich wieder aufwärtsgeht, dafür habe man die Lehren aus der letzten Spielzeit zu ziehen versucht. Eine erste hoffentlich entscheidende Massnahme soll die Anstellung von Sportchef Köbi Kölliker sein, welchem die sportliche Führung obliegt. Mit dem neuen erfahrenen Mann im Staff streben die Oltner erneut einen Platz unter den ersten Vier nach der Qualifikation an, um in den Playoffs zumindest den Halbfinal zu erreichen – obwohl die Ansprüche des Umfeldes, insbesondere der Zuschauer, erneut stark gestiegen seien. «Das äussert sich vor allem in der Kritik, gerade nach dem schlechten Saisonstart», so Savoldelli, «es herrscht ein wenig die Meinung vor, dass man aufs Feld geht, und automatisch gewinnt.»

Obwohl auch für die laufende Saison wieder ein kleiner Gewinn veranschlagt worden ist, gelte es, das Verhältnis von Aufwandbudget zu Eigenkapital im Auge zu behalten, mahnte der VR-Präsident. Will der Verein weiter wachsen, insbesondere im Falle eines Aufstiegs, welcher das Budget auf zwischen sieben und acht Millionen Franken in die Höhe schnellen liesse, dann müsse man das Eigenkapital erhöhen. So ist denn auch eine Erhöhung des Aktienkapitals geplant, um den Auflagen des Verbandes weiter Folge leisten zu können. (mf)

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