Donnerstag, 25. Mai 2017

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Der hohen Erwartungshaltung entsprechen


Der EHC Olten empfängt Hockey Thurgau.

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Geschäftsführer Peter Rötheli ist überzeugt, dass der EHC Olten mit seinem Angebot den Geschmack des Publikums trifft. (Bild: rto)

Fünf Spiele hat der EHC Olten bereits im umgebauten Stadion Kleinholz ausgetragen. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. «Vor der Premiere gegen Langenthal leisteten die Mitarbeiter beim EHCO, aber auch jene der Sportpark AG Unglaubliches», erinnert sich EHCO-Geschäftsführer Peter Rötheli zurück. «Wir sind froh, dass wir diese riesige Challenge gepackt haben.» Natürlich hätte es Startschwierigkeiten gegeben, meint Rötheli und erinnert an die Catering-Panne gegen Langenthal oder den Ausfalls des Video-Würfels im zweiten Heimspiel gegen Red Ice Martigny. «Insgesamt ist die grosse Mehrheit der Matchbesucher aber begeistert vom neuen Stadion», freut sich der Hägendorfer. Nun gehe es darum, sich in diversen Bereichen kontinuierlich zu verbessern.
Im sechsten Heimspiel der Saison empfängt der EHCO heute Hockey Thurgau. Die Ostschweizer sind nach Namen- und Image-Wechsel in der Sommerpause gut in die Saison gestartet, haben zuletzt aber geschwächelt. Die letzten drei Partien hat Thurgau allesamt verloren und wartet seit 170 (!) Minuten auf einen Torerfolg. An der kleinen Baisse konnte auch der temporär verpflichtete Ex-NHL-Goalie David Aebischer nichts ändern. Der ehemalige Stanley-Cup-Sieger hütete bislang erst einmal das Thurgauer Tor und wurde im Spiel gegen die GCK Lions nach 5 Gegentreffern in 28 Minuten ausgewechselt. Seither kam Aebischer nicht mehr zum Einsatz. Ein Pflichtsieg also für den EHCO? «Es gibt in der NLB keine einfachen Gegner mehr», relativiert Rötheli. Klar gebe es im Oltner Umfeld eine hohe Erwartungshaltung. «Aber man kann nicht davon ausgehen, dass wir einfach jedes Spiel gewinnen.»
In der auf 48 Spielen aufgeblähten Qualifikation wird der EHCO noch einige Spiele gegen auf dem Partie unterlegene Gegner bestreiten müssen, Partien auch, denen die sportliche Brisanz bisweilen fehlt, weil nur ein einziges Team die Playoffs verpasst. Die NLB-Klubs arbeiten derzeit intensiv an Ideen, welche die Liga wieder interessanter machen sollen. «Über unsere Ideen an der letzten Sitzung aller NLB-Vertreter haben wir Stillschweigen vereinbart», lässt sich Rötheli keine Details entlocken. «Klar ist aber, dass alle Vertreter eine starke NLB wollen und gegen neue Regulierungen im Budget- oder Ausländer-Bereich sind.» Die finale Entscheidung über allfällige Modusänderungen obliegt indes der Ligaversammlung, in der die NLA-Klubs das absolute Stimmenmehr habe. Wir erwarten von den NLA-Vertretern, dass sie an Lösungen interessiert sind, die dem Schweizer Eishockey insgesamt weiterhelfen», so Rötheli zur Ausgangslage.
Vorerst konzentriert man sich beim EHCO aber auf jene Dinge, die man selber beeinflussen kann - wie die sportliche Entwicklung der Mannschaft. Trainer Scott Beattie muss auch gegen Thurgau höchstwahrscheinlich auf die verletzten Codey Burki und Cédric Schneuwly verzichten. Beide Spieler dürften erst nach der Nati-Pause ab Mitte November wieder einsatzfähig sein. Zu seinem ersten Auftritt im Kleinholz kommt dafür B-Lizenz-Spieler Robin Leone von den Kloten Flyers. (sfe)

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