Mittwoch, 23. August 2017

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Duell der «beiden besten Teams»


Auf Sami El Assaoui ruhen beim EHC Olten viele Hoffnungen. Die Neuverpflichtung in der Defensive erklärt seinen Spielstil und erzählt, welches Potenzial er beim EHCO sieht.

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Verteidiger Sami El Assaoui wird zum zweiten Mal für den EHCO auflaufen. (Bild: ae)

Personell hat der Donnerstag für den EHC Olten zwei wesentliche Änderungen gebracht: Die Hiobsbotschaft, dass für Fabian Ganz die Saison aufgrund einer komplizierten Schulterverletzung wohl beendet ist, und die Verpflichtung von Sami El Assaoui vom EHC Kloten. Letztere war indes keine unmittelbare Folge auf Ganz' Ausfall, sondern seit längerer Zeit geplant. Der Zuzug des 23-Jährigen darf als veritabler Transfercoup bezeichnet werden, gilt der Lausanner doch als ein Offensivverteidiger, der die NLB dominieren kann. «Mein Ziel ist in erster Linie, defensiv fehlerfrei zu spielen. In einem zweiten Schritt möchte ich dann etwas zur offensiven Kreativität meiner Mannschaft beitragen», beschreibt El Assaoui seinen Stil.

Der Romand mit marokkanischen Wurzeln kennt den EHCO und das Kleinholz aus seiner langjährigen NLB-Zeit mit den GCK Lions und La Chaux-de-Fonds natürlich gut. Die positive Entwicklung beim Klub aus dem Mittelland erlebte El Assaoui aus der Distanz mit. «Von Jahr zu Jahr kamen immer mehr Fans ins Stadion in Olten, die Stimmung wurde immer besser», beschreibt El Assaoui seine Erinnerungen an jene Zeit, als er im Kleinholz in den Reihen des Gegners auflief. Von den Oltner Spielern habe er Thomas Bäumle, Corey Ruhnke und Adrian Brunner sowie die Klotener Leihgaben Thomas Studer und Robin Leone vor seinem Transfer schon gekannt, Brunner bezeichnet El Assaoui gar als «guten Freund».

Vor zwei Jahren noch beim Gegner

Auch wenn der Auftakt mit der 1:5-Niederlage gegen La Chaux-de-Fonds für El Assaoui nicht nach Wunsch verlief, sieht der Verteidiger viel Potenzial bei seinem neuen Arbeitgeber. «Zusammen mit den SCL Tigers hat Olten das beste Team der Liga», meint El Assaoui. Auf das Spitzenspiel gegen die Emmentaler freut sich der Verteidiger auch deshalb, weil er noch vor zwei Jahren in den Farben der Tigers auflief. «Zwar kenne ich das aktuelle Team nicht mehr wirklich gut», räumt der Lausanner ein, «die Tabelle beweist aber, dass Langnau die Liga dominiert.» Dass der EHCO mit den Emmentalern mithalten kann, steht für El Assaoui aber ausser Frage. Der Verteidiger selber wird ein wichtiges Mosaikteil sein im Kampf der Oltner um die Vorherrschaft in der Nationalliga B. (STF)

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