Sonntag, 26. März 2017

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Noch ein Sieg für die Moral?


Im ersten Heimspiel ohne den beurlaubten Trainer Scott Beattie trifft der EHC Olten heute Dienstag auf die GCK Lions. Der formstarke Stürmer Justin Feser blickt auf die intensiven letzten Tage zurück und erklärt, was er heute von sich und seinem Team erwartet.

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EHCO-Stürmer Justin Feser will seine Mannschaftskollegen auch heute zum Erfolg führen. (Bild: Hr. Aeschbacher)

Der EHC Olten hat bewegte Tage hinter sich. Die fünf Niederlagen in Serie und die Entlassung von Trainer Scott Beattie haben Spuren hinterlassen. «Es war schwer, in dieser Phase positiv zu bleiben», räumt EHCO-Stürmer Justin Feser ein. Der deutliche 5:0-Erfolg am Samstag in Thurgau war für die Mannschaft daher Gold wert. «Vor allem für die Moral des Teams», wie Feser sagt. 

Die starke Leistung des 22-jährigen Kanadiers war einer der Gründe für den deutlichen Auswärtssieg in der Ostschweiz. Die nominell erste Oltner Sturmlinie mit Feser sowie den beiden Flügeln Marco Truttmann und Adrian Brunner war für drei der fünf Oltner Treffer verantwortlich, Feser bereitete sämtliche Tore mustergültig vor. Schon während der Niederlagenserie war die Linie um Feser jeweils die einzige Oltner Formation, die phasenweise zu überzeugen vermochte. «Wir haben uns von Beginn an gut verstanden», erklärt Feser das starke Zusammenspiel seiner Linie. «Es macht Spass, mit diesen starken Spielern auf dem Eis zu stehen.»

Hauptfokus auf das eigene Spiel
Den Spass am Eishockey hat Feser auch während der Niederlagenserie nicht verloren. Er mag die schwache Phase der ambitionierten Powermäuse denn auch nicht dramatisieren. «Im Verlauf einer Saison kann es immer passieren, dass man einige Spiele in Folge verliert.» Dass Trainer Beattie letztlich zum Opfer der schwachen Resultate wurde, war für Feser «eine Überraschung. Aber so läuft das halt im Sport», räumt der Kanadier ein. Beattie war für Feser eine wichtige Bezugsperson, hat der beurlaubte Coach den jungen Stürmer doch nach Olten geholt. Fesers Motivation für die Fortdauer der Saison tut die Trennung von seinem Mentor indes keinen Abbruch. «Es ist noch viel Hockey zu spielen in dieser Saison. Wir haben eine Mannschaft, mit der viel möglich ist», freut er sich auf die nächsten Wochen und Monate.

Für das Spiel gegen die GCK Lions, bei dem weiter Dino Stecher als temporärer Headcoach an der Bande stehen wird, verlangt Justin Feser die gleiche Einstellung wie gegen Thurgau. «Wir müssen konzentriert in unseren Aktionen sein und den Hauptfokus aufs eigene Spiel legen», formuliert es Feser. Denn klar ist: Ein zweiter Sieg würde die Moral beim EHC Olten nach einer schweren Phase natürlich noch weiter steigen lassen. «Es war schwer, in dieser Phase positiv zu bleiben.» von Stephan Felder 

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