Mittwoch, 23. August 2017

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Verbessert gegen den Angstgegner bestehen


Bereits zum dritten Mal in dieser Saison gastiert der HC La Chaux-de-Fonds im Kleinholz. Punkte gab es für den EHC Olten gegen die Neuenburger bislang noch nicht. 

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Olten und La Chaux-de-Fonds werden sich auch heute Abend kaum etwas schenken. (Bild: Hr. Aeschbacher)

Vor wenigen Jahren noch war der HC La Chaux-de-Fonds ein gerne gesehener Gast im Kleinholz. Der EHC Olten schlug die Neuenburger im eigenen Stadion praktisch immer und erzielte dabei im Normalfall viele Tore. Das hat sich seit dem letzten Februar gründlich geändert. Erst unterlagen die Oltner dem HCC in den Playoff-Viertelfinals und in der neuen Saison verloren die Powermäuse sämtliche drei Spiele gegen La Chaux-de-Fonds nach 60 Minuten.

Zwei Partien davon fanden im Kleinholz statt – die «Bergler» haben sich also zum veritablen Oltner Angstgegner gemausert. «Ich würde das nicht hochstilisieren», sagt EHCO-Captain Patrick Parati gleichwohl. «Es kommt ab und an vor, dass man gegen einen bestimmten Gegner Mühe hat», sagt der Verteidiger. «La Chaux-de-Fonds stellt für uns aber keine unüberwindbare Hürde dar.» 

Was macht Reinhardt aus?
Interessant ist, dass der EHC Olten just seit dem Moment grosse Probleme mit den Neuenburgern bekundet, seit dort Trainer Alex Reinhardt an der Bande steht. «Das liegt aber nicht am Coach oder einer Systemumstellung», glaubt Patrick Parati. «Chaux-de-Fonds spielt immer noch ähnlich wie in den Jahren davor. Sie stehen in der Defensive sicher und haben ihre Stärken im Konterspiel.» Und genau in diese Konter sei der EHCO in den ersten Vergleichen mit dem HCC in dieser Saison reingelaufen. Die Voraussetzungen sind gut, dass es heute für den EHCO zum ersten Mal in dieser Saison klappt mit Punkten gegen La Chaux-de-Fonds. «Die Stimmung in unserer Mannschaft ist positiv. Wir arbeiten jeden Tag intensiv an Verbesserungen und ich habe den Eindruck, dass wir uns Schritt für Schritt in eine gute Richtung bewegen», erzählt der Captain.

Bald ist Halbzeit im Qualifikations-Marathon und mit Zwischenrang 6 hinkt der EHCO seinen eigenen Ansprüchen hinterher. «Das Potenzial für bessere Resultate ist natürlich vorhanden», weiss auch Parati. Trotzdem müsse die schwierige Phase, die das Team seit einigen Wochen durchlebt, nichts Schlimmes sein. «In den letzten beiden Jahren lief es uns in der Qualifikation fast zu einfach», so Patrick Parati. Im Spielrausch der Siegesserien wurde der Basisarbeit nicht mehr die gleiche Bedeutung zugemessen. «Vielleicht ist es deshalb gar nicht so schlecht, dass wir nun intensiv an den Details schleifen müssen.» Wichtig sei, dass die Topform dann gegen Ende der Quali und zu Beginn der Playoffs erreicht werde. von Stephan Felder 

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