Mittwoch, 23. August 2017

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«Es war hervorragend»


Michael Tobler steht nach dem Abstecher zu Ambri-Piotta gegen Martigny wieder beim EHC Olten im Tor.

BILDER
Michael Tobler machte vier der letzten fünf Spiele mit Olten und steht auch heute in Martigny im Tor. (Bild: Hr. Aeschbacher)

Wie war das Tessiner Derby?
Michael Tobler: Es war hervorragend. Eine super Stimmung, es hat sehr viel Spass gemacht, vor allem mit diesem Resultat war es natürlich sehr schön.

Vor allem auch mit dem persönlichen Resultat: Sie wurden zusätzlich zum Best Player gekürt.
Ich war sicher ziemlich zufrieden. Super wäre natürlich gewesen, wenn wir zwei Siege eingefahren hätten, im Grossen und Ganzen kann ich aber zufrieden sein und darauf aufbauen.

In der Valascia waren Sie nach dem Spiel der gefeierte Mann, eine Liga tiefer, beim EHC Olten, müssen Sie ihren Posten mit Thomas Bäumle teilen. Eine schwierige Situation?
Nein. Ich meine, es ist so, wie es alle anderen Spieler auch formulieren: Jeder will so viel spielen, wie möglich. Ich weiss, wie die Situation hier ist, wir nehmen Spiel für Spiel, ob Thomas oder ich, und wir geben unser Bestes, wenn wir unsere Chance bekommen.

Wer kann heute sein Bestes geben?
Heute spiele ich.

Ihr Vertrag läuft Ende Saison aus, wie geht es weiter?
Das kann ich noch nicht genau sagen. Wird schauen uns um, ich hoffe, es kommt etwas Gutes.

Das zweite Spiel mit Ambri, um noch einmal auf Ihren Abstecher in die NLA zurückzukommen, war sehr emotional. Vermissen Sie diese Komponente mit dem EHCO ein wenig in einer Phase, in welcher es dem Team nicht so läuft?
Das ist schwierig zu sagen. Solche Momente gibt es trotzdem immer wieder, gegen Langnau zum Beispiel, da ist die Stimmung im Stadion immer hervorragend. Es ist sicher nicht ganz das Gleiche, und natürlich, wir sind in der NLB und nicht in der NLA, dieser Unterschied ergibt sich automatisch. Es macht aber trotzdem Spass in Olten.

Vor zweieinhalb Wochen wurde Scott Beattie als Trainer entlassen. Haben Sie seitdem eine Veränderung zum Guten, eine Entwicklung wahrgenommen innerhalb der Mannschaft?
Wir sind auf einem guten Weg, gewisse Spieler spielen ein wenig befreiter auf, das ist sicher positiv fürs Team. Wir sind sicher noch nicht dort, wo wir hin wollen, aber wir sind auf Kurs.

Ihre nächste Zwischenstation ist Martigny, für Olten, aber auch die meisten anderen Teams, eine der schwierigeren Destinationen. Was liegt drin?
Wir gehen sicher mit dem Gedanken dorthin, drei Punkte zu holen. Mit dieser Mannschaft muss man in jedes Spiel mit dem Gedanken, den Sieg unbedingt zu wollen. Wir haben das Potenzial dazu, obwohl es nicht einfach ist in Martigny. Wir haben aber noch eine Rechnung offen vom zweiten Spiel und sind entsprechend motiviert. von Michael Forster 

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