Donnerstag, 27. April 2017

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Er steht symbolisch für Oltens Steigerung


Das Duell gegen die GCK Lions bietet dem EHC Olten am Dienstagabend die Gelegenheit, sich weiter der NLB-Spitze zu nähern. 

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Cédric Schneuwly (rechts) sind in den letzten Spielen Flügel gewachsen. (Bild: Hr. Aeschbacher)

Grosse Spiele werfen ihren Schatten voraus. Das gilt auch für das «Weihnachtsderby» zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal vom Samstag. Der Vorverkauf für den Knüller läuft prächtig, in Olten rechnet man mit vollem Haus. Vor der Kür müssen die Powermäuse heute Dienstag aber die Pflicht erfüllen. Nach zuletzt überzeugenden Auftritten bietet die Partie gegen die leicht dezimierten GCK Lions – fünf Spieler der Lions-Organisation weilen an der U20-WM in Kanada – für den EHCO die ideale Gelegenheit zum vierten Sieg in Folge.

Die Powermäuse haben nach vielen mässigen Leistungen im Herbst zurück in die Spur gefunden. Stürmer Cédric Schneuwly ortet den Hauptgrund für die markante Leistungssteigerung in einem Systemwechsel. «Der neue Trainer Heikki Leime verpasste der Mannschaft eine Struktur, die zu ihr passt», erzählt der Aargauer. «Wir dürfen in der Offensive mehr mit dem Puck probieren, die Scheibe auch mal länger führen als unter Beattie», so Schneuwly. Diese Vorgaben kämen dem spielstarken Team entgegen. Mit jedem Sieg wachse das Selbstvertrauen. «Und mit grösserem Vertrauen und grösserer Sicherheit fallen die Pucks plötzlich für uns», umschreibt Schneuwly die Gründe für die starken letzten Leistungen.

Raum zur Verbesserung
Wie die gesamte Mannschaft hat auch Cédric Schneuwly seine Form massiv verbessert. Beim 6:3-Sieg am Sonntag in Visp glänzte der Center mit einem Tor und einem Assist und wurde als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet. Bemerkenswert, denn bislang hatte Schneuwly in dieser Saison vor allem viel Pech. Kurz nach dem Start zog sich der 22-Jährige eine Schulterverletzung zu und musste sieben Wochen pausieren. Der Weg zurück war schwierig. «Ich habe länger als gewünscht gebraucht, um wieder in Form zu kommen», so Schneuwly. Und als sich der Stürmer wieder in die Mannschaft gekämpft hatte, war die Moral des Teams nach zahlreichen Niederlagen am Boden.

Auch jetzt gäbe es in seinem Spiel noch viel Raum zur Verbesserung, «aber langsam nähere ich mich jenem Niveau, das ich von mir selber erwarte», sagt der talentierte Stürmer bestimmt. Im zweitletzten Heimspiel des Jahres kann Schneuwly diese Aussage mit einer weiteren starken Vorstellung belegen. Um dann voller Selbstvertrauen ins grosse Derby am Samstag zu steigen. (von Stephan Felder)

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