Freitag, 28. April 2017

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Duell Nummer fünf mit den Junglöwen


Zwei Tage nach der Heimpleite gegen Visp folgt heute Donnerstag für den EHC Olten die Begegnung mit den GCK Lions. 

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Der Torbann ist gebrochen – Shayne Wiebe hat 2015 bereits zweimal getroffen. (Bild: Hr. Aeschbacher)

Die Erinnerungen an die Junglöwen aus Küsnacht am Zürichsee sind noch frisch: Gut zwei Wochen ist es her, da gastierten die GCK Lions bereits im Kleinholz und stellten einmal mehr einen überaus unangenehmen Gegner dar. Damals traten die Zürcher wegen der U20-WM mit schwerwiegenden Absenzen dezimiert, aber von Matti Alatalo taktisch nicht minder klug vorbereitet, an. Prompt erkämpfte das kampfstarke, vornehmlich aus Nachwuchsspielern bestehende Ensemble zwei Punkte, nachdem es den EHC Olten auch dank eines umstrittenen Treffers in der Verlängerung bezwang. Parallelen zur Dienstagsniederlage gegen Visp gab es im Duell mit den Babylöwen insofern, als dass die Oltner trotz phasenweise drückender Überlegenheit keine Treffer zustande gebracht hatten. Ein Manko, das Heikki Leime bis zu den Playoffs hin seiner Mannschaft noch nehmen sollte.

Immerhin vermochten die Dreitannenstädter in der laufenden Saison gegen die GCK Lions bereits zweimal einen 0:3-Rückstand wettzumachen. Beim ersten Mal hatte Martin Wüthrich als Dreifachtorschütze brilliert und es waren sämtliche drei Punkte im Kleinholz geblieben. Obwohl Olten zuletzt zwei Punkte an die um den letzten Playoffplatz kämpfenden Zürcher verlor – es war notabene der letzte Sieg der Junglöwen –, weisen die Oltner im Direktduell nach wie vor eine positive Bilanz auf.

Shayne Wiebes erfolgreicher Jahresauftakt
Nach der ersten Niederlage in der regulären Spielzeit unter dem finnischen Headcoach Heikki Leime kann sich der EHCO in der bisher intensivsten Woche mit vier Spielen innerhalb von sieben Tagen heute Donnerstag bereits der nächsten Aufgabe widmen. Besonders motiviert ans Werk gehen dürfte Shayne Wiebe, dem nach seinen zwei Toren zum Jahresauftakt ein Stein vom Herzen gefallen sein dürfte. Der Kanadier hatte zuvor knapp einen Monat auf einen Schuss in die Maschen gewartet – auch als seine Familie über die Weihnachtszeit zu Besuch kam, wollte der Knoten vorerst nicht platzen.

Just zu deren Abschied kam gegen Martigny dann das Erfolgserlebnis, das Shayne Wiebe am Dienstag gegen Visp zu bestätigen vermochte. Die Nummer 21 liegt mit elf Treffern und zwölf Assists dennoch auf dem fünften Rang der internen Scorerliste, was je nach Auffassung seiner Aufgabe, für einen Söldner zu wenig ist und die zuletzt vor allem von Fanseite ausgesprochene Kritik rechtfertigen mag. Wenn Shayne Wiebe in den Playoffs aufblüht, so wird sein verpatzter Herbst 2014 rasch Schnee von gestern sein. (von Yann Schlegel)

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