Sonntag, 25. Juni 2017

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«Wir müssen lernen, mehr einzustecken»


Nach der ersten Niederlage in den Playoffs steht der EHC Olten im zweiten Heimspiel der Halbfinal-Serie gegen Red Ice Martigny unter Druck. EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly erklärt, wie die Powermäuse zum wichtigen dritten Sieg in der Serie kommen wollen.

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Knallharte Martinacher: EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly wird an der Bande gleich von zwei Gegenspielern rangenommen. (Bild: ae)

Nun hat es den EHC Olten in diesen Playoffs also zum ersten Mal erwischt. Die Niederlage am Freitag in Martigny war nicht zwingend, weil Olten spielerisch klar besser war. Die Powermäuse verpassten es aber, aus ihrer optischen Überlegenheit echte Torgefahr zu kreieren. «Martigny spielte defensiv gut und verhinderte, dass wir aus dem Slot zum Abschluss kamen», analysiert EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly das 0:1. Die Walliser hätten knallhart verteidigt, oft auch am Rande der Legalität. Wenn man aber auswärts nur einen Gegentreffer zulasse, so Schneuwly, «dann muss man eine Partie eigentlich gewinnen.»

Wichtig wird sein, dass Olten den direkten Weg aufs Tor trotz Martignys kompakter Defensive wieder findet. «Wir müssen lernen, mehr einzustecken», fordert Schneuwly deshalb von sich und seinen Teamkollegen, «und gleichzeitig müssen wir mehr dagegenhalten und austeilen.» Spätestens am Freitag in Martigny hat dieses Halbfinal-Duell eine stark physische Note erhalten. Und während Olten spielerisch besser ist als Red Ice, können die Unterwalliser mit ihrer Kampfkraft punkten. Nur mit der Bereitschaft, blaue Flecken einzustecken, wird der EHCO sich gegen den ultradefensiven Gegner Torchancen erarbeiten können. «Nun folgt der erste grosse Charaktertest für unsere Mannschaft», sagt Schneuwly deshalb. Kann der EHCO auf die erste Playoff-Niederlage reagieren und zeigt er den Willen, den hart spielenden Wallisern entgegenzuhalten, dann dürfte der Rückkehr zum Siegen in dieser Serie nichts im Wege stehen.

Trotz der ersten Niederlage hat der EHCO noch immer viele Vorteile in dieser Halbfinal-Serie auf seiner Seite. Die Powermäuse führen mit 2:1 Siegen, sie haben im Kleinholz in diesen Playoffs weder gegen Visp noch gegen Martigny ernsthaft Mühe bekundet. Mit einem weiteren Heimsieg hätten sich die Powermäuse drei «Matchbälle» für den Einzug in den Playoff-Final erspielt. «Wir wissen, wie stark wir zu Hause sind mit unseren Fans im Rücken», sagt Schneuwly. Von diesem Selbstvertrauen könne die Mannschaft nur profitieren. (Stephan Felder)

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