Samstag, 25. März 2017

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Ein harter Premiere-Brocken


Der EHC Olten fordert am Heimturnier zuerst Augsburg.

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Ausgeprägte Physis: Die Augsburger werden ähnlich stark erwartet wie die Düsseldorfer im ersten Testspiel. (Bild: rfr)

Gewiss: Die Oltner hätten es sich leichter machen können bei der Premiere ihres Heimturniers. Wären die sportlichen Ambitionen der Gastgeber im Vordergrund gestanden, so wäre man kaum bereits im Halbfinal zum Duell mit dem DEL-Vertreter Augsburg aufgelaufen. Denn zu was die Mannschaften aus Deutschlands höchster Liga fähig sind, das mussten die Oltner in Schwenningen erfahren, als ihnen zumindest in gewissen Bereichen eine Lektion erteilt worden ist. «Da wurden uns die Limiten aufgezeigt», nennt es Sportchef Köbi Kölliker, und man werde sehen, inwiefern das Team bereits erste Lehren aus diesem Auftritt gezogen hat.

Schwerpunkt Körperspiel

Dass man sich also mit den Augsburger Panther misst, diese Zuteilung sei ganz bewusst erfolgt, so Kölliker. «Wir wollten einen guten Gegner, schliesslich steht auch am Heimturnier die Vorbereitung auf die Saison im Vordergrund.» In dieser hat man beim EHCO speziell darauf geachtet, gegen physisch starke Mannschaften zu testen. Und Augsburg gehöre ganz bestimmt in diese Kategorie. «Sie verfügen über diese Qualitäten und gehen immer volle Pulle», bestätigt Kölliker. «Gleichzeitig erwarte ich von ihnen aber auch spielerische Qualitäten, dank ihres schwedischen Assistanztrainers.»

Die Oltner ihrerseits werden, bis auf wenige Ausnahmen, mit bewährten Kräften in ihren insgesamt vierten Testspieleinsatz steigen. Trainer Heikki Leime wird im Tor auf Matthias Mischler setzen, daneben steht praktisch das ganze Kader zur Verfügung. Fraglich sind einzig Romano Pargätzi und Marco Truttmann, Giacomo Dal Pian fällt krankheitshalber aus. Nicht mehr im Training war übrigens Mike Marolf.

Besetzung der Sturmlinien

Im Hinblick auf den Meisterschaftsstart in zwei Wochen befinde man sich absolut auf Kurs, meinte derweil Leime. Dieser ist in diesen Tagen daran, seine Angriffslinien zusammenzustellen. «Die Sturmpaare sind schon einmal gesetzt», sprich, jedem Center ist zumindest ein Flügel zugeordnet. Diese Paare zu Trios zu vervollständigen, das wird die wichtigen Aufgabe bis zum Start am 11. September sein. Daneben legt Leime das Hauptaugenmerk auf das Zusammenspiel, welches an diesem Wochenende weiter verbessert werden soll.

Wie schon in den Testspielen gegen Düsseldorf und Schwenningen hat er sich mit dem Gegner nicht gross auseinandergesetzt. Er erwarte eine körperlich sehr robuste Mannschaft, was für seine Spieler eine grosse Herausforderung bedeute. Eine auch, welche man nur dann bestehen könne, wenn die Mannschaft als Einheit auftrete. Augsburg wird in Olten übrigens mit einem neuen Trainerduo (Mike Stewart/Björn Kinding), nicht weniger als 14 neuen Spielern sowie 16 Akteuren mit einem ausländischen Geburtsort antreten. Der EHCO ist der fünfte Gegner in der Vorbereitung, in welcher die Panther unter anderem Thurgau mit 4:1 bezwungen haben. (mf)

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