Freitag, 21. Juli 2017

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Den Gegner auskontern


Mit dem Sechzehntelfinal des Schweizer Cups steht für den EHC Olten mit dem Duell gegen den EV Zug ein Highlight auf dem Programm.

BILDER
EHCO-Verteidiger Romano Pargätzi glaubt an einen Coup gegen den EV Zug. (Bild: André Grossenbacher)

 

 

 

 

Das letzte Duell zwischen Olten und dem EV Zug datiert vom 13. August 2011. Ein warmer Spätsommertag, an welchem sich 2018 Zuschauerinnen und Zuschauer ins altehrwürdige Kleinholz verirrten. Ein gewisser Tyler Redenbach lief zum ersten Mal für den EHC Olten auf und zeigte zwei Mal seine Klasse. Etwas was er im Verlaufe der Saison immer seltener tat. Dank seinem Sololauf und dem anschliessenden Tor, so wie seinem Pass auf Roman Schild gewann der EHCO ein wenig überraschend mit 5:3. Damals ebenfalls bereits mit von der Partie war EHCO-Verteidiger Romano Pargätzi. Erinnerungen ans Spiel hat er aber keine mehr. „Ich weiss nur, dass wir in der damaligen Vorbereitung diverse NLA-Gegner hatten.“ Auch wenn 5:3 aus Oltner Sicht ein Wunschresultat wäre, so wird das heutige Spiel ein ungleich anderes als das vor vier Jahren, dem ist sich auch Romano Pargätzi bewusst. „Wir sind in der NLB ein Top-4-Team, Zug ist in der NLA ein Top-4-Team. Meiner Meinung nach können die Zuger um den Titel mitspielen. Das sagt schon viel über die Rollenverteilung“, so Pargätzi. Er schiebt aber nach: „Trotzdem dauert jedes Spiel 60 Minuten und daher haben wir eine Chance. Wir werden auf jeden Fall alles geben.“

Perfekter Saisonstart

Wichtig um gegen den EVZ als Sieger vom Eis gehen zu können sei, in der Defensive möglichst stabil zu stehen und das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten. Dann sei eine Überraschung möglich. „Ausserdem lieben wir das Konterspiel. Das kommt uns natürlich gegen eine Mannschaft wie Zug, die das Spieldiktat an sich reissen muss, entgegen“, fügt der zurzeit offensiv stärkste EHCO-Verteidiger an. Bereits ein Tor und vier Assist stehen auf seinem Konto. Damit ist er gleichzeitig hinter Ajoies Jordane Hauert der zweiterfolgreichste Punktesammler unter den NLB-Verteidigern. Logisch, dass sich Pargätzi entsprechend wohlfühlt. Gleichwohl sieht er bei sich noch einiges an Steigerungspotential. „Ich muss mein Defensivspiel verbessern. Vor allem muss ich versuchen, die Zweikämpfe an der Bande vermehrt zu meinen Gunsten zu entscheiden. Schliesslich ist dies die Hauptaufgabe eines Verteidigers“, meint er selbstkritisch. Es gibt daher keinen besseren Zeitpunkt als das heutige Spiel, um in diesem Bereich einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. Seine defensiven Fähigkeiten dürften am Dienstagabend so stark gefordert sein, wie bisher noch nie in der laufenden Saison. (Andreas Hagmann)

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