Samstag, 25. März 2017

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Nach dem Cup-Highlight gegen den EV Zug (NLA) geht es mit dem Meisterschaftsalltag weiter – heute Abend 17.30 Uhr gegen Hockey Thurgau. Ein Gegner, der im Cup ebenfalls einen NLA-Vertreter an den Rand der Verzweiflung brachte.

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Dino Stecher kennt das Eishockey und den EHCO durch seine diversen Aufgaben in- und auswendig. (Bild: ae)

Erst in der 50. Minute lenkte Matthias Bieber seine Kloten Flyers auf die Siegesstrasse gegen Hockey Thurgau. Bis dahin war das Spiel ausgeglichen. Nicht nur Olten, sondern auch das achtplatzierte Thurgau brachte ein NLA-Team an den Rand der Verzweiflung, selbst wenn das Resultat mit 1:5 am Schluss deutlich zugunsten Klotens ausfiel. Den starken Eindruck, den Thurgau hinterlassen hat, blieb auch Dino Stecher nicht verborgen. Dass die Oltner daher heute zu überheblich ins Spiel steigen, glaubt Stecher nicht. „In der NLB gibt es keine einfachen Spiele mehr“, wiederholt Stecher ein in den letzten Jahren oft und von vielen ausgesprochener Satz. Aus Sicht des Coaching-Teams ist es das Ziel, das Niveau aus den letzten beiden Spielen beizubehalten. „Wir haben bereits gegen Rapperswil eine hohe Intensität an den Tag gelegt und auf einem hohen Niveau Eishockey gespielt“, so Stecher. Dass die Oltner nun gegen die vermeintlich schwächer einzustufenden Thurgauer zu locker ins Spiel gingen, davor hat Dino Stecher keine Angst. „Wir haben ein erfahrenes Team, die Spieler wissen genau was es braucht, um auch gegen Thurgau zu bestehen.“

Keine Selbstzufriedenheit

Dass die Spieler nach Erfolgserlebnissen allgemein in eine Komfortzone rutschen könnten, diese Gefahr bestehe zwar immer – und in jedem Team. „Eine Hauptaufgabe der Trainer ist daher die Spannung hochzuhalten.“ Aktuell hat das Coaching-Duo bei den eigenen Spielern keine Bedenken, dass dies passieren könnte. „Die Mannschaft ist nicht selbstzufrieden. Das hat das Spiel gegen Zug gezeigt“, betont Stecher. „Wir haben die Zuger gefordert und konnten mithalten. Heikki Leime hat das Team enorm gut auf dieses Duell eingestellt. Daher war trotz guter Leistung nach dem Spiel eine Enttäuschung spürbar.“ Das sei wichtig um zu wissen, dass das Team weiter an sich arbeiten will. Die Basis sei in alle Bereichen vorhanden, „jetzt geht es um die Detailarbeit. Es gibt momentan keine ganz bestimmte Grossbaustelle. Wir müssen und wollen uns in allen Bereichen weiterentwickeln – sei es beispielsweise taktisch, im Off-Ice-Bereich oder im Spiel selber.“ Blenden lässt man sich in der sportlichen Führung beim EHCO vom starken Auftritt gegen den EV Zug also nicht. (Andreas Hagmann)

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