Sonntag, 25. Juni 2017

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Kevin Huber muss seinen Posten wieder räumen


Beim EHC Olten will man nichts wissen von einem dauerhaften Goaliewechsel. Gegen den EHC Visp steht viel mehr wieder Matthias Mischler im Tor.

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Kevin Huber hinterliess gegen die GCK Lions einen sehr guten Eindruck. (Bild: bko)

 

 

Es war ein Wechsel, welcher sich irgendwie abgezeichnet hatte auf der Goalieposition des EHC Olten. Hier Matthias Mischler (25), welcher gegen Langenthal und La Chaux-de-Fonds zweimal nicht ganz an sein Rendement herangekommen war, dort Kevin Huber (22), welcher bei seinem einzigen Einsatz im Cup gegen NLA-Vertreter Zug eine starke Leistung abgeliefert hatte.

«Wir wollten ihm eigentlich schon nach dem Zug-Match eine Chance geben», sagt Dino Stecher zur Meisterschaftspremiere Hubers. Doch dann verletzte sich die Nummer 2 im Tor der Oltner und musste ein paar Spiele aussetzen. «Nach zwei Niederlagen kam die Möglchkeit wieder, ihm die Chance zu geben», so Stecher, welcher beim EHCO als Assistenz von Heikki Leime vor allem auch für die beiden Torhüter zuständig ist.

Stecher zeigt sich zufrieden

Der temporäre Wechsel im EHCO-Tor sei jedoch absolut kein Hinweis darauf, dass Mischler an den beiden Niederlagen irgendeine Schuld treffe. «Nein», betont Stecher, «die ganze Mannschft hat schlecht gespielt, Matthias wurde von seinen Vorderleuten arg im Stich gelassen.»

Es deutet also wenig darauf hin, dass man bei den Oltnern auf der Goalieposition zum Rotationsprinzip der letzten Jahre (zuletzt mit Michael Tobler und Thomas Bäumle) zurückkehren wird. Wenngleich Kevin Huber gegen die Junglöwen eine ausgezeichnete Partie abgeliefert hat, wie auch Stecher bestätigt. «Er analysierte sein Spiel ganz gut, er begann nervös, steigerte sich dann aber zunehmend und lieferte ein paar ganz gute Saves. Ich bin wirklich zufrieden mit ihm."

Stecher erachtet es als wichtig, über zwei starke Schlussmänner zu verfügen. «Jedes Spiel, das Kevin für uns machen kann, ist gut für ihn und die Mannschaft.» Und doch wird gegen Visp am Sonntagabend wieder Matthias Mischler zwischen den Pfosten stehen. «Er hat bisher sehr gut gespielt. Für ihn war es gegen GC vor allem eine mentale Pause. Die hat ihm gutgetan.»

Dem eigenen Spiel treu bleiben

In der NLB-Runde Nr. 14 wartet also der heikle Auswärtsauftritt beim EHC Visp auf die Oltner. Jenen EHC Visp, welcher beim ersten Aufeinandertreffen im Kleinholz bis zur 50. Minute mit 4:0 führte, ehe Remo Hirt mit einem Hattrick die unglaubliche Wende einläutete, welche schliesslich in einem 5:4-Sieg für den EHCO nach Verlängerung gipfelte.

«Sie haben sich definitiv gefangen», meint Dino Stecher zu den letzten Auftritten der Walliser. Man müsse auf ein erstarktes Visp gefasst sein und sich, umso mehr, auf das eigene Spiel konzentrieren. «Gegen die GCK Lions haben wir zu unserem bewährten System zurückgefunden, das müssen wir gegen Visp fortsetzen.» Doch auch Stecher weiss: Das wird um einiges schwieriger, als noch gegen GC.

Der EHCO wird gegen Visp ohne seinen Captain Stefan Hürlimann auskommen müssen, zudem kehrt Ueli Huber für Paolo Morini ins Team zurück. (Michael Forster)

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