Samstag, 25. März 2017

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Rätselhafter Auftritt


Olten verliert nach enttäuschendem Spiel gegen La Chaux-de-Fonds 1:2.

BILDER
Justin Feser knallte den Puck kurz vor Schluss ans Gehäuse. (Bild: ae)


Olten – La Chaux-de-Fonds 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Kleinholz. – 3142 Zuschauer. – SR : Hebeisen/Mandioni, Küng/Studer. – Tore : 5. Leblanc (Muller, Meunier) 0:1. 29. Hofmann (Merola, Stämpfli) 0:2. 58. Feser (Meister) 1:2. . – Strafen: x-mal 2 Minuten gegen Olten, x-mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds.
Olten: Mischler; Ganz, Pargätzi; Bagnoud, El Assaoui; Kobach, Meister; Schnyder; Wüst, Feser, Truttmann; Wiebe, Schneuwly, Hirt; Hürlimann, Wüthrich, Ulmer; Scherwey, Dal Pian, Morini; U. Huber.
Bemerkungen: Olten ohne Schwarzenbach, Burki, Aeschlimann (alle verletzt) und Ast (1. Liga). Kobach und Leblanc als beste Spieler ihres Teams ausgezeichnet. 58. Timeout Olten.

EHCO Santa Day
Am Samstag, 28. November, findet der erste «EHCO Santa Day» statt. Ab 16 Uhr steht neben diversen kleinen Ausstellern der originale Coca-Cola-Weihnachtstruck direkt vor dem Eisstadion Kleinholz. Um den «Santa Day» geniessen zu können, wurde das anschliessende NLB-Spiel gegen Hockey Thurgau ausnahmsweise auf 19.45 Uhr angesetzt.

Diesen Samstag wird im Eisstadion Kleinholz der Santa Day gefeiert. Als Fest für die ganze Familie wird der Anlass im Rahmen der Meisterschaftspartie gegen Thurgau angepriesen, entsprechend darf, knapp eine Woche vor dem offiziellen Termin, der Samichlaus nicht fehlen. Für die Spieler des EHC Olten bleibt zu hoffen, dass der Santa Claus gestern gegen La Chaux-de-Fonds nicht allzu gut hingeschaut hat. Denn was er und die gut 3000 Zuschauer vom Heimteam vorgesetzt bekamen, hätte eine ziemlich ausführliche Rüge nach sich gezogen.

Nach dem sehr guten letzten Heimauftritt gegen Ajoie, als der EHCO beim 4:0 nie Zweifel aufkommen liess über den Ausgang der Partie sowie dem immerhin während 40 Minuten starken Auftritt in Winterthur, lieferten die Oltner nämlich wieder eine schwache Leistung ab. «Der grösste Unterschied war, dass wir nicht mehr gleich viel gelaufen sind wie in den Spielen zuvor», legte Remo Meister Defizite in der eigentlichen Stärke der Oltner dar. Der Auftakt sei gar nicht so schlecht gelungen: «Doch dann haben wir im zweiten Drittel praktisch alles falsch gemacht.»

Lattenknaller kurz vor Schluss

Und so wurde es auch nichts mit der Revanche für den bislang wohl schwächsten Auftritt der Saison in La Chaux-de-Fonds vor fünf Wochen. Zwar konnten die lediglich sechs Torschüsse im ersten Abschnitt die Fans noch nicht gross beunruhigen, denn das war zuletzt in Winterthur nicht anders. Zu denken gaben hingegen die Fehlpässe und Missverständnisse, welche sich praktisch von Beginn an einschlichen und mit Fortdauer der Partie zunahmen. Klar, dass das auch am Gegner lag, welcher ein anderes Kaliber darstellte, als noch drei Tage zuvor der EHC Winterthur. «Wir wussten um ihre Stärken», suchte Meister keine Ausreden, «umso mehr hätten wir versuchen müssen, unser Spiel zu machen. Doch genau das will uns einfach nicht über 60 Minuten gelingen.»

Wäre da nicht der späte Anschlusstreffer von Topskorer Justin Feser nach mehr als 57 Minuten gewesen, man hätte von einem Match praktisch ohne Höhepunkte sprechen müssen. Immerhin holten die Oltner nach dem Anschlusstreffer – Heikki Leime liess sein Team nach dem Timeout die letzten 138 Sekunden ohne Torhüter agieren – zumindest noch ein paar Prozente Goodwill zurück und hätten, da die Pässe jetzt endlich Abnehmer fanden, tatsächlich noch fast ausgeglichen. Doch Feser brachte es fertig, die Scheibe fünf Sekunden vor dem Ende ans Lattenkreuz des leeren HCC-Gehäuses zu knallen.

Viel zu wenig Abschlüsse

Dabei hätten die Oltner noch im mittleren Abschnitt fast Schützenhilfe aus den Reihen der Gäste erhalten, als HCC-Goalie Remo Giovannini mit seinem missglückten Ausflug hinters Tor eine der wenigen richtigen EHCO-Chancen kreierte. Stattdessen gingen die Gastgeber mit einem 0:2 ins letzte Drittel, konnten aber dort den ungenügenden Auftritt der ersten 40 Minuten nicht mehr recht kompensieren. Die fehlende Laufbereitschaft zeigte sich nicht nur in viel zu wenigen Abschlüssen (in den ersten zwei Dritteln brachten die Oltner nur gerade zwölf Torschüsse zustande), sie führte auch dazu, dass die Kompaktheit innerhalb der Linien fehlte. Einzelaktionen waren die Folge, und die wurden von den Gästen meistens souverän gestoppt. So lief der EHCO zu lange den beiden Verlusttreffern von Leblanc (5.) und Hofmann (29.) hinterher, welche Mischler, der nach vier Partien wieder einmal zum Einsatz kam, hatte einstecken müssen. (Michael Forster)

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