Freitag, 21. Juli 2017

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Die Playoff-Qualifikation sicherstellen


Für den EHC Olten setzte es zuletzt drei Niederlagen ab. EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly will gegen Martigny wieder einmal jubeln.

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EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly erzielte gegen Rapperswil sein sechstes Saisontor. (Bild: André Grossenbacher)

Der HC Red Ice und der EHC Olten haben ähnliche Serien hinter sich, nur mit gegensätzlichen Vorzeichen. Während die Oltner in den letzten vier Spielen dreimal als Verlierer vom Eis gingen (Thurgau, Ajoie, Rapperswil), liessen sich die Martinacher in ebenso vielen Spielen drei Siege gutschreiben (Rapperswil, La Chaux-de-Fonds, Ajoie). Somit hat der Trainerwechsel von Albert Malgin zu Adrien Plavsic doch noch gefruchtet, nachdem Plavsic mit zwei Niederlagen in seinen neuen Job startete. Der Kanada-Schweizer schaffte es ausserdem, die defensive Stabilität wieder herzustellen - die grosse Stärke der Unterwalliser seit ihrem Wiederaufstieg im Jahre 2012. Während Red Ice unter Malgin knapp drei Tore pro Spiel kassierte, sind es unter Plavsic noch rund deren zweieinhalb. Dass die Unterwalliser ein gutes Defensivsystem haben, ist EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly bewusst, er sieht es aber nicht als unüberwindbar. "Martigny steht eng vor dem eigenen Tor. Das ermöglicht uns das sogenannte Cycling in den Ecken hinter dem Tor. In diesem Bereich sind wir ziemlich stark und wenn zusätzlich die Pässe präzis vors Tor kommen, werden wir unsere Chancen erhalten", ist Schneuwly überzeugt. Ansonsten erhält man vielleicht noch in Überzahl die eine oder andere Möglichkeit um Tore zu erzielen. Das Powerplay ist zwar weiterhin keine Stärke des EHCO, aber immerhin haben Martin Ulmer und Cédric Schneuwly gegen Rapperswil gezeigt, wie es funktionieren kann. Cédric Schneuwly schlich sich nämlich vors Tor und nach einem perfekten Pass von der Seite von Martin Ulmer schloss er zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Oltner ab. "Das Tor war ziemlich genau so mit Martin Ulmer geplant", meinte der Aarauer nach dem Spiel, um noch anzufügen, dass man dies natürlich auch gegen Martigny wieder versuchen werde.

Negativtrend stoppen

"Wir wissen selber, dass die beiden Spiele im alten Jahr unsererseits schlecht waren. Unsere Pässe kamen nicht an und es funktionierte einfach nicht so, wie wir es wollten. Gegen Rapperswil haben wir aber wieder gutes Hockey gezeigt. Darauf können wir aufbauen", ist Cédric Schneuwly überzeugt. So kommen vielleicht auch die Tore wieder zurück. Schliesslich erzielten die Oltner in den letzten zwei Partien lediglich drei Tore. "Es ist gerade ein wenig der Wurm drin beim Toreschiessen. Daran müssen wir jetzt arbeiten", erklärt Schneuwly und betont gleichzeitig, dass dies nicht auf die Stimmung im Team drücke. Besonders nach dem insgesamt passablen Auftritt gegen Rapperswil ist er überzeugt, dass sich die Oltner wieder auf dem richtigen Weg befinden und in Rapperswil schlussendlich das glücklichere Team gewonnen habe.

In der Walliser-Woche (heute Martigny, am Samstag Visp) wollen die Oltner also das Toreschiessen wieder entdecken, um einerseits den Anschluss an die Spitze zu wahren und andererseits die frühzeitige Playoff-Qualifikation sicher zu stellen. Dem Erzrivalen aus Langenthal ist das bereits gelungen. Es ist nichts als logisch, dass da die Oltner nur zu gerne nachziehen würden. Mit einem Sieg heute Abend gegen Martigny wäre dies bereits der Fall. (von Andreas Hagmann)

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