Mittwoch, 20. September 2017

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Wiedersehen mit einem alten Bekannten


In der «Walliser Woche» trifft der EHC Olten nach Martigny nun am Samstag um 17.30 Uhr auf den EHC Visp und dessen neuen Trainer Scott Beattie.

BILDER
EHCO-Verteidiger Simon Schnyder blutete am letzten Dienstag das Verteidigerherz. (Bild: André Grossenbacher)

Zweiter Fan-Talk
Am Samstag findet 30 Minuten nach dem Ende des Heimspiels des EHC Olten gegen den EHC Visp im Stadionrestaurant Muusfalle der zweite EHCO-Fan-Talk statt. Moderator Michael «Mige» Stalder Red und Antwort stehen werden CEO Peter Rötheli, Verteidiger Remo Meister und Stürmer Remo Hirt.

Es war ein nervenaufreibendes Heimspiel gegen den HC Martigny. Aber keines, das nachhaltig in den Köpfen hängen bleiben wird. Zwar fand der EHC Olten gegen die Gäste aus dem Unterwallis nach drei Spielen endlich seinen Torriecher wieder, dafür blutete jedem Defensivsoldat das Herz.

So auch Simon Schnyder. Der Aufräumer des EHCO sah sodann nach dem Match gegen Martigny einzig als positiv an, dass die Oltner das Spiel am Schluss im Penaltyschiessen doch noch gewonnen haben. «Defensiv war das allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Sechs Gegentore zu erhalten, schmerzt einen Verteidiger wie mich ziemlich», sagte Schnyder und meinte selbstkritisch: «Wir haben viel zu viele Nachschüsse vor dem eigenen Tor zugelassen, ausserdem müssen wir unbedingt wieder aggressiver vor unserem Torhüter aufräumen.» Dass der Defensivverteidiger trotz sechs Gegentoren am Ende eine ausgeglichene Plus-/Minusbilanz aufwies, dürfte ein kleines Trostpflaster für ihn gewesen sein.

Defensive Stabilität finden
Während die wiedergewonnene Offensivkraft auch am Samstag zuhause gegen Visp (17.30 Uhr) zum Einsatz kommen soll, wollen die EHCO-Spieler natürlich ihre defensive Stabilität zurückgewinnen. Das wird auch nötig sein, schliesslich schossen die Visper bisher am drittmeisten Tore aller NLB-Teams. Darüber will sich Simon Schnyder allerdings nicht gross den Kopf zerbrechen. Er weiss, dass es hauptsächlich an den Oltnern liegt, wie viel sie den Vispern zulassen. «Wir müssen defensiv wieder sauber spielen und mehr Biss vor dem eigenen Tor zeigen», so die Devise des 28-Jährigen. Einen erneuten Schlagabtausch wie gegen Martingy erwartet er nicht – was aus Oltner Sicht auch zu hoffen ist.

Topmotivierter Rückkehrer
Der EHC Visp hat allerdings noch ein anderes «heisses Eisen» im Feuer. Mit Scott Beattie steht schliesslich ein Ex-Oltner an der Bande. Der im November 2014 in Olten geschasste Trainer übernahm Ende Dezember 2015 das Traineramt im Oberwallis. Zuletzt erlitt er mit seinem neuen Klub zwar gegen Rapperswil einen kleinen Rückschlag. Davor gab es aber zum Einstieg zwei Siege gegen La Chaux-de-Fonds und Thurgau zu feiern.

Der Kanadier wird bei seiner Rückkehr nach Olten topmotiviert sein. «Es wird ganz sicher auch für ihn ein spezielles Spiel», ist Simon Schnyder überzeugt. Weil jetzt Scott Beattie an der Bande der Oberwalliser steht, sieht Schnyder aber keine Vorteile beim Gegner. «Ein Trainerwechsel gibt meistens einen Schub. Dass die Visper daher zuletzt ein kleines Zwischenhoch hatten, ist normal», meint der EHCO-Verteidiger abgeklärt.

Ebenso ist Schnyder aber bewusst, dass die Lonzastädter mit ihrem aktuell sechsten Tabellenrang unter Wert rangiert sind. Der EHC Olten ist auf jeden Fall gewarnt. Ausserdem tun die Oltner gut daran, im Hinblick auf die nahenden Playoffs langsam aber sicher ihre Form zu finden. Der Sieg im Penaltyschiessen gegen Martigny war nämlich alles andere als Befreiungsschlag nach drei Niederlagen in Serie. (von Andreas Hagmann)

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