Freitag, 21. Juli 2017

Zofingen

17 bis 28°C

Eine Machtdemonstration


Der EHC Olten feiert beim 9:2 in Küsnacht den höchsten Sieg der Saison.

BILDER
Torjubel bei Cedric Schneuwly (Mitte) nach dem 9. Treffer der Oltner. (Bild: André Grossenbacher)

GCK Lions - Olten 2:9 (1:3, 1:4, 0:2)
KEB Küsnacht. – 170 Zuschauer. – SR: Müller/Popovic, Abegglen/Krotak. – Tore: 2. Schneuwly (Wüst) 0:1. 9. Puntus (Prassl, Miranda) 1:1. 14. Hirt (Schneuwly, Wüst) 1:2. 20. (19:07) Feser (Truttmann/Ausschluss Romanenghi!) 1:3. 21. (20:15) Truttmann (Ganz, Schwarzenbach) 1:4. 31. Scherwey (El Assaoui) 1:5. 34. El Assaoui (Ast, Feser) 1:6. 37. Hürlimann (Ausschluss Romanenghi!) 1:7. 39. Puntus (Lazarevs, Hunziker) 2:7. 57. (56:11) Ulmer (Feser, Wiebe) 2:8. 57. (56:33) Schnyder (Hirt, Schneuwly) 2:9. – Strafen: keine gegen die GCK Lions, 4-mal 2 Minuten gegen Olten.
GCK Lions: Guntern (34. Zürrer); Peter, Molina; Braun, Hächler; Breiter, Seiler; Hunziker; Schmidli, D. Diem, R. Diem; Miranda, Prassl, Puntus; Hinterkircher, Nägeli, Nikiforuk; Lazarevs, Allevi.
Olten: Mischler; Ganz, Pargätzi; Kobach, Meister; Bagnoud, Ast; Schnyder, El Assaoui; Schwarzenbach, Hürlimann, Truttmann; Wiebe, Feser, Ulmer; Wüst, Schneuwly, Hirt; U. Huber, Romanenghi, Scherwey.
Bemerkungen: GCK Lions ohne Flüeler, Leimbacher, Sorvik (alle verletzt), Luchsinger, Schmuckli und Karrer (alle krank); Olten ohne Aeschlimann, Burki, Wüthrich (verletzt) und Morini (überzählig).

Da hatte man aufseiten des EHC Olten im Vorfeld der Partie noch davor gewarnt, dem Gegner zu viele Spielanteile zu überlassen. Der EHCO stieg gar mit einer Portion Respekt und dem Vorsatz ins Spiel, den GCK Lions das eigene Spiel aufzudrängen. Und das gelang am gestrigen Abend schon fast beispielhaft. «Wir haben sehr konzentriert gespielt», freute sich Coach Heikki Leime zurecht über die starke Leistung seiner Mannschaft, «denn es ist hier wirklich nicht ganz einfach.» Er habe seinen Spielern gesagt, sie sollten die speziellen Umstände in Küsnacht auszublenden. «Wir haben das heute bewusst als Playoff-Partie betrachtet – obwohl es natürlich alles andere als das war, in erster Linie der speziellen Atmosphäre wegen.»

Der «Trick» verfehlte seine Wirkung nicht. Die Gäste stiegen hoch motiviert in die Partie und zeigten den Junglöwen von der ersten Minute an die Limiten auf. Diesen fehlte es bei der deutlichen 2:9-Niederlage gegen den Tabellenzweiten an allem. Die Oltner waren in jeder Beziehung mindestens eine Klasse besser. So vermochten die Zürcher nicht einmal bei der Schnelligkeit zu punkten; damit hatte der EHCO in der Vergangenheit des Öfteren seine liebe Mühe, aber nicht so gestern. Eine sehr effiziente Störarbeit stand am Anfang des Erfolgsrezepts, gepaart mit einem konsequenten und konzentrierten Arbeit bis zum Schluss.

Schwung ins Derby mitnehmen
Der grösste Unterschied lag jedoch im spielerischen Bereich. Die Gäste strotzten nur so vor Spielfreude, erarbeiteten sich Chance um Chance und provozierten in der 34. Minute, nach dem sechsten Treffer durch Sami El Assaoui, einen Torhüterwechsel. Vor allem in diesem zweiten Drittel zeigten die Oltner ihr Repertoire, vom herausgespielten 4:1 nur 15 Sekunden nach der Pause durch Topscorer Marco Truttmann, zu Cyrille Scherweys Knaller von der blauen Linie oder Stefan Hürlimanns erfolgreichem Gegenstoss in Unterzahl zum 7:1 (37.). Erfreulich ist zudem, dass sich die Oltner den höchsten Sieg der Saison mit einer konstanten Leistung über 60 Minuten holten. «Es war wohl das erste Mal, dass wir an der Bande wirklich ruhige Schlussminuten erleben konnten», so Leime. «Das war ein sehr solides Spiel, mit viel Disziplin und wenigen Fehlern.» Er hoffe, dass die Mannschaft das eine oder andere ins Derby vom Samstag werde mitnehmen können.

Kommentare zu diesem Artikel (0)
Kommentar zu diesem Artikel schreiben
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.





Sie befinden sich hier: 

Home / RESSORTS / EHCO Mobile-Website anzeigen


Verlag

Zeitungen





Copyright 2016 © Zofinger Tagblatt