Montag, 1. Mai 2017

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Wiedersehen mit den alten Kollegen


Der EHC Olten trifft um 17.30 Uhr im Kleinholz auf die Rapperswil-Jona Lakers – und Marc Grieder erstmals auf seinen Ex-Club.

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Marc Grieder knallhart: Der neue EHCO-Verteidiger wird auch seinen ehemaligen Rapperswiler Kollegen keinen Millimeter Platz gewähren. (Bildagentur Toppictures)

Die Spiele gegen die Rapperswil-Jona Lakers versprachen vergangene Saison stets Spannung, Intensität und hochstehendes Eishockey. Von den fünf Begegnungen endeten lediglich zwei mit mehr als einem Tor Unterschied. Zweimal ging es in die Verlängerung, einmal ins Penaltyschiessen. In der Qualifikation resultierte gegen die Rosenstädter am Ende eine negative Bilanz − 2 Siege standen 3 Niederlagen gegenüber. Dies soll diese Saison nicht noch einmal passieren. Immerhin: Da der Kader des EHCO nur leichte Veränderungen erfahren hat, weiss die Mehrheit der Spieler, welche Art von Spiel sie heute Abend erwarten wird. Mit Marc Grieder hat einer sogar die Seiten gewechselt. Der Verteidiger spielt seit dieser Saison für den EHCO. "Es wird sicher ein spezielles Spiel für mich, ich habe schliesslich noch Kollegen in Rapperswil. Ausserdem spielten wir − den verlorenen Final ausgenommen − eine hervorragende Saison", so der 31-jährige. "Allerdings wechselte ich nicht zum ersten Mal in meiner Karriere den Verein. Ich kenne daher das Gefühl", sagt Grieder, der das Duell gegen die alten Kollegen emotional nicht überbewerten will. Dies auch deshalb, weil er sich in der Zwischenzeit in Olten super eingelebt habe – trotz einer Verletzung im Sommer. "Es war mit Bestimmtheit nicht optimal, dass ich beinahe die gesamte Vorbereitung passen musste. Ich glaube jetzt aber den Rhythmus gefunden zu haben.”

Der Defensivspezialist

Marc Grieder wurde nach Olten geholt, um die Verteidigung zu stärken, er steht für defensive Stabilität – Skoren ist nicht seine Sache. Wenn zehn Skorerpunkte oder mehr am Ende der Saison auf seinem Konto stehen, ist das ein hoher Wert. Dafür hatte er letzte Spielzeit eine +22-Bilanz und auch jetzt hat er bereits eine +1-Bilanz. Seine defensive Stärke half im Spiel gegen die GCK Lions am letzten Dienstag allerdings wenig – es wurden zu viele individuelle Fehler begangen. So wie beispielsweise beim 4:4, als GCK-Topskorer Bachofner der Puck vor das eigene Tore serviert wurde. "Das Resultat von 6:4 sagt schon alles. Wir wollen sicherlich 6 Tore schiessen, aber nicht 4 erhalten. Mit individuellen Unzulänglichkeiten haben wir uns immer wieder selber in Not gebracht. Mit mehr Kommunikation untereinander, durch mehr Laufarbeit und konsequenterem Zweikampfverhalten können wir solche Fehler vermeiden. Ausserdem müssen wir die Scheibe resoluter aus dem eigenen Drittel, sowie einen guten ersten Pass spielen", zeigt Marc Grieder das Verbesserungspotential auf. "Nur so können wir unser schnelles Spiel aufziehen." Das soll schon heute Abend wieder ein bisschen besser funktionieren als noch am Dienstag. Denn Grieder weiss auch, dass das heutige Spiel wieder eine höhere Intensität haben wird als gegen die GCK Lions. "Das wird ein ähnliches Spiel wie gegen Langenthal", ist Grieder überzeugt. "Wir sind unseren Fans noch etwas schuldig, da wir das erste Heimspiel gegen Visp verloren haben", so die Ansage von Marc Grieder. (hag)

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