Dienstag, 27. Juni 2017

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Unerwarteter Spitzenkampf


Der EHC Olten trifft am Samstag (17.30 Uhr) auf den EHC Winterthur, die bisherige Überraschungsmannschaft der NLB.

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EHCO-Stürmer Cédric Schneuwly hat eine teure Woche hinter sich. (Bild: Toppictures)

Die aktuelle NLB-Tabelle finden Sie hier.

Die Challenge hat begonnen
Seit anfangs Woche ist die Rauchfrei-Challenge in Zusammenarbeit mit der Lungenliga Solothurn im Gange. Insgesamt 46 Personen haben sich angemeldet und wollen so lange wie möglich die Finger vom Glimmstängel lassen. Die aktuellen Rauchfrei-Duelle und somit auch, wer noch im Rennen ist, werden stets auf dem Videowürfel an den EHCO-Heimspielen gezeigt. Alle Infos zur Challenge finden Sie auf www.ehco.ch/rauchfrei-challenge.

Sechs Spiele, 13 Punkte und Platz drei − so präsentiert sich die Lage des EHC Winterthur. Ausserdem trafen die Eulachstädter mit 21 geschossenen Toren genau gleich oft ins Schwarze wie der EHC Olten. Ihre Defensive ist sogar noch leicht besser und liess bisher zwei Tore weniger zu als jene der Oltner. Statt wie von vielen prognostiziert um den Playoffstrich zu turnen, befinden sich die Winterthurer daher im Moment mitten in der Spitzengruppe der Nationalliga B.

Anderes Gesicht gefragt
Das ist − trotz der jungen Saison − durchaus eine Überraschung. Zumal der EHCW mit Rapperswil, Meister Ajoie und Visp «grosse» NLB-Gegner vom Eis arbeitete. Die Oltner sind also gewarnt, anhand des aktuellen Formstands der Winterthurer darf ein Spitzenkampf erwartet werden. Denn der EHCO muss wieder ein anderes Gesicht zeigen als in den letzten beiden Spielen gegen die EVZ Academy und im Schweizer Cup gegen die Argovia Stars. Dort liessen sie das Tempospiel und den konsequenten Zug zum Tor vermissen, obwohl am Ende jeweils ein Sieg resultierte.

Dies will auch Cédric Schneuwly nicht verneinen. «Wir müssen mehr gefährliche Schüsse aufs gegnerische Tor bringen. Zuletzt schossen wir zu oft aus peripheren Lagen anstatt aus gefährlichen Positionen im Slot. Daran arbeiteten wir in den letzten Trainings aber und ich bin zuversichtlich, dass dies am Samstag bereits viel besser funktionieren wird», sagt die Nummer 12 des EHCO.

Teure Woche
Cédric Schneuwly hat eine teure Woche hinter sich, da er zweimal hintereinander gegen ehemalige Kollegen antreten musste. Es gibt im Eishockey ein ungeschriebenes Gesetz, welches besagt, dass man mindestens 100 Franken in die Kasse seines Ex-Clubs zu spenden hat, wenn man mit seinem neuen Club als Sieger vom Eis geht. Bis im Alter von 14 Jahren spielte Schneuwly für die Argovia Stars − welche damals noch EHC Aarau hiessen − und danach spielte der Stürmer für den EV Zug, ehe er 2014 via Langnau nach Olten gelangte.

Weil Schneuwly mit dem EHCO sowohl gegen die EVZ Academy als auch im Cup-Fight gegen die Argovia Stars als Sieger vom Eis ging, musste er gleich zweimal in seinen Geldbeutel greifen. Gegen den EHC Winterthur muss er jedoch keine Angst haben, erneut Geld springen lassen zu müssen − dort hat er keine Vergangenheit. Dafür möchten das Team und er dem Lauf der Winterthurer ein Ende setzen und die drei Punkte zuhause behalten.

Chemie aufbauen
Im Idealfall kann Cédric Schneuwly dabei sein Torkonto aufstocken. Mit drei Treffern in sechs Spielen ist Schneuwly nämlich ganz passabel in die Saison gestartet. «Ich habe das Gefühl, dass es immer besser läuft. Ganz zu Beginn der Saison ist es immer schwierig, sich mit seinen Linienpartnern zu finden», meint Schneuwly, «ich begrüsse es daher, dass unser Coach die Linien nicht ständig neu zusammensetzt. So können wir innerhalb der Linien eine Chemie aufbauen und werden von Spiel zu Spiel besser». Stimmt die angesprochene Tendenz, dann sollte bereits am Samstagabend ein weiterer Schritt ersichtlich sein. Das ist auch vonnöten gegen ein bestens aufgelegtes Winterthur. (von Andreas Hagmann)

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