Mittwoch, 20. September 2017

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Harte Arbeit vor der Weihnachtsfeier


Der EHC Olten trifft heute auf den HC Ajoie. Ex-Ajoulot Stefan Mäder kennt den Gegner bestens – im Speziellen auch seinen ehemaligen und künftigen Mitspieler Simon Barbero.

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Arme hochkrempeln und mit Drang Richtung gegnerisches Tor - das ist die Devise von Stefan Mäder. (Bild: Toppictures)

Auch nach 28 Meisterschafsspielen im Dress des EHCO meint Stürmer Stefan Mäder: «Klar ist es für mich noch immer speziell, gegen den HC Ajoie zu spielen. Schliesslich bin ich mit dem HCA Meister geworden, da kommen Erinnerungen hoch. Daher freue ich mich riesig, dass wir vor Weihnachten noch einmal auf die Jurassier treffen», sagt der grossgewachsene Stürmer. Ausserdem sei er noch immer mit diversen Spielern aus dem Meisterteam in Kontakt. Er habe auch wieder einmal ein Spiel in der Ajoie besucht und umgekehrt seien schon ehemalige Teamkollegen nach Olten gekommen. «Ich finde es schön, dass solche Freundschaften gepflegt werden können», erzählt Mäder. Einer dieser Kollegen wird auf die nächste Saison hin wieder zum Teamkameraden: Der EHCO hat diese Woche den Transfer des aktuellen Ajoie-Verteidigers Simon Barbero verkündet. «Er ist definitiv nicht der Leiseste in der Kabine», berichtet Mäder schmunzelnd über den Franzosen mit Schweizer Lizenz. «Mal schauen, ob er auch bei uns ein Lautsprecher sein wird, wenn es mehrheitlich Deutschschweizer um ihn haben wird». Und auf dem Eis? «Er hat einen guten Schuss und auch sonst wird er uns sicherlich weiterhelfen können», so die Nummer 97 des EHCO.

Das richtige Rezept

Auf dem Eis werden heute Abend zwischen Olten und Ajoie allerdings keine Freundschaften gepflegt. Die Jurassier werden wie eh und je ein hartnäckiger, aufsässiger Gegner sein – zumal mit Garry Sheehan noch immer der Meistertrainer an der Bande steht. «Sie sind zwar körperlich insgesamt etwas kleiner geworden, aber auch kleinere Spieler können hart checken», sagt Stefan Mäder. «Wir müssen geradliniges Hockey spielen. Mit dem ersten oder zweiten Pass müssen wir aus der eigenen Zone herauskommen und die neutrale Zone rasch überbrücken», kennt Mäder ein Mittel, um den Ajoulots Herr zu werden. So also, wie man gegen Visp gespielt habe – und nicht wie am letzten Dienstag gegen die Academy. «Oft checkte von uns nur ein Spieler vor und ausserdem benötigten wir zu lange, um aus der eigenen Zone herauszukommen», resümierte Mäder nach dem Spiel gegen die EVZ Academy. Da müssten sich die Stürmer für die Pässe auch besser anbieten. Ausserdem fordert er von sich und seinen Kollegen, dass sie noch mehr Präsenz vor dem gegnerischen Tor markieren. «So dass auch einmal ein Abpraller verwertet werden kann. Wir müssen schliesslich nicht jede Scheibe unter die Latte hängen wollen», so Mäder. Fazit: wieder mehr Hockey arbeiten, als am letzten Dienstag − gegen Ajoie wird das unabdingbar sein, um erfolgreich sein zu können. (von Andreas Hagmann)

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