Montag, 21. August 2017

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Der omnipräsente Tscheche


Mit den Rapperswil-Jona Lakers ist am Dienstag ein direkter Gegner um den Playoff-Heimvorteil im Oltner Kleinholz zu Gast. Ab 20 Uhr wird deshalb nicht nur Jiri Polanskys Können wieder beansprucht.

BILDER
In dieser Pose wollen die EHCO-Fans Jiri Polansky (Mitte) auch gegen Rapperswil-Jona sehen. (Bilder: Toppictures)

Die aktuelle NLB-Tabelle finden Sie hier.

Skateathon 17
Am Sonntag, 15. Januar ist es wieder soweit. Dann findet der jährliche Skateathon des EHC Olten statt. Im Anschluss an das Spiel zwischen dem EHC Olten und Thurgau drehen Prominente und Fans zehn Minuten lang Runden auf dem Eis und generieren so Geld für den EHCO. Der Skateathon ist noch immer eine wichtige Einnahmequelle für den Verein und daher ist er auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Lassen Sie sich als Läuferin oder Läufer auf die Liste setzen und nehmen Sie am Skateathon teil. Melden Sie sich also am besten noch heute bei marc.scherer@ehco.ch an. Er wird Ihnen die Sammelliste sowie den Treffpunkt für den Skateathon zukommen lassen. (aha)

Der Name Polansky ist spätestens seit dem Debüt des dritten EHCO-Ausländers im Derby gegen Langenthal omnipräsent in Olten. Er ist gut angekommen, der 179 cm grosse Tscheche, und er kommt gut an, mit seinem überzeugenden Spiel und mit seiner sympathischen, bescheidenen Art. Bereits im Derby und dann auch im Heimspiel gegen Winterthur bedankte er sich teils gar während des Spiels bei den Fans, wenn diese seinen Namen skandierten.

Gerade diese unverfälschte Art und seine enorme Hockeyintelligenz lassen die Oltner Fanherzen höherschlagen. Jiri Polansky selbst hat sich auf jeden Fall bereits gut in Olten eingelebt. Seine Frau und die beiden Kinder waren sowohl in Langenthal als auch am Heimspiel gegen Winterthur mit von der Partie.

Kalte Überraschung
Über die herzliche Aufnahme zeigte er sich sehr erfreut und setzte sich sogleich selber unter Druck: «Ich wollte mich bei den Fans mit ein paar gelungenen Aktionen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken», so Polansky. «Das klappte noch nicht immer. Ich denke, die Leute konnten zumindest im ersten Spiel sehen, dass ich zuvor länger keinen Ernstkampf mehr bestritten habe», so der Tscheche äusserst selbstkritisch.

Dabei verzückte Polansky mit seiner Stocktechnik von seinem ersten Einsatz an die Oltner Fans und überforderte damit phasenweise die gegnerischen Spieler. Er wolle noch mehr für seine Mitspieler kreieren, um sie noch besser in Szene setzen zu können, sagt der Stürmer. «Ausserdem muss ich noch kleine Dinge in meinem Spiel anpassen.» Die Regelauslegung sei in der Schweiz ein wenig anders, als er sich diese in Tschechien gewohnt war.

Desweiteren musste er in Langenthal merken, dass nicht alle Stadien in der NLB gut isoliert, geschweige denn temperiert sind. «Es war sehr kalt. Ich bin mir das einfach nicht mehr gewohnt», meinte Polansky, ohne die Bedingungen aber kritisieren zu wollen.

Direktkonkurrent zu Gast
Ob Jiri Polansky am Dienstagabend überhaupt zum Einsatz kommen wird, ist davon abhängig, ob ihn EHCO-Coach Maurizio Mansi wieder aufbietet. Denn sollte sich der Verteidiger-Engpass nicht entschärfen, ist es denkbar, dass Curtis Gedig anstelle von Justin Feser oder Polansky zum Einsatz kommt. Im Moment ist aber davon auszugehen, dass auch gegen Rapperswil Feser und Polansky spielen werden. Zumal Polansky bereits enorm viel Einfluss aufs Spiel nimmt, obwohl er noch nicht sein ganzes Potenzial abgerufen hat.

Nach Winterthur folgt mit Rapperswil wieder ein grösseres Kaliber. Die St. Galler fertigten am Sonntag Martigny zuhause gleich mit 6:2 ab. Es war wohl eine Trotzreaktion auf die peinliche 0:4-Niederlage gegen Thurgau am Freitag davor. Olten stellt sich am besten darauf ein, dass die Lakers im Kleinholz wie gegen Martigny auftreten werden.

Das bedeutet viel Arbeit für den EHCO und verlangt ein äusserst sauberes Aufbauspiel. Denn die Lakers wissen insbesondere die neutrale Zone zu beherrschen. Gehen dort die Pucks verloren, kommt es zu gefährlichen Gegenstössen. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten Rapperswil wäre auch mit Blick auf die Tabelle viel wert: Es geht um einen Platz in den Top 4. (Von Andreas Hagmann)

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