Mittwoch, 26. April 2017

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«Das Heimrecht wäre enorm wichtig»


Am Sonntag gastiert um 17.30 Uhr der HC Thurgau im Oltner Kleinholz. EHCO-Stürmer Martin Ulmer will seine gute Form erneut unter Beweis stellen und sagt, wieso sein Team unbedingt in die Top 4 der NLB will.

BILDER
EHCO-Stürmer Martin Ulmer hat in 35 Spielen bisher 29 Skorerpunkte erzielt. (Bild: Toppictures)

Fan-Penaltyschiessen gegen EHCO-Goalie
Im Anschluss an die Partie zwischen dem EHC Olten und Thurgau findet der traditionelle Skateathon statt. Dabei werden Clubvertreter und Fans zehn Minuten lang auf dem Ausseneisfeld des Stadion Kleinholz Runden drehen und so Geld für den EHCO einfahren. Falls vor oder während dem Spiel also noch jemand mit einer Sammelliste zu Ihnen kommt, dann setzen Sie noch Ihren Namen darauf und unterstützen Sie so den EHC Olten. Und sonst feuern Sie die Läuferinnen und Läufer lautstark an.

Rund zehn Minuten nach Spielende beginnt der Skateathon auf dem Ausseneisfeld. Pro Hockey Olten sorgt ausserdem mit einer Raclette-Bar für das leibliche Wohl. Weiter werden auch die Spieler der ersten Mannschaft nach dem Spiel ihren Skateathon absolvieren. Und am Schluss erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit gegen einen der beiden EHCO-Torhüter ihr Können im Penaltyschiessen unter Beweis zu stellen.

Gehen Sie also nach dem Spiel gegen Thurgau zum Ausseneisfeld, unterstützen Sie die Läuferinnen und Läufer lautstark und lassen Sie im familiären Rahmen den sonntäglichen Eishockeyabend ausklingen. (aha)

«Eishockey ist zu einem grossen Teil Kopfsache», sagt Martin Ulmer. Dass alle Spieler in der NLB Eishockey spielen können, stehe ausser Frage. Oft seien es kleine, mentale Dinge, die ein Spiel entscheiden können, so der Stürmer des EHC Olten. «Manchmal kommt man einfach nicht in ein Spiel rein, so sehr man sich das auch vornehme», sagt der Österreicher.

Martin Ulmer persönlich habe sich in dieser Saison bisher besonders gegen den HC Thurgau schwergetan. Gleichwohl konnte er in bisher drei Begegnungen gegen die Thurgauer zwei Tore erzielen – eines davon im Penaltyschiessen – und ein Assist sammeln. Und doch wünscht sich Ulmer, dass ihm das eigene Spiel gegen Thurgau noch besser gelingen würde.

Auch deshalb, weil die Oltner daran glauben, die Qualifikation in den Top 4 der Liga abschliessen zu können. Dies trotz den Niederlagen zuletzt gegen die Direktkonkurrenten um den Playoff-Heimvorteil, gegen Martigny und Rapperswil-Jona. «Das Heimrecht in den Playoffs wäre enorm wichtig», ist Martin Ulmer überzeugt. Dies auch deshalb, weil gerade die Topteams der Liga qualitativ sehr nahe beieinander seien, so die Nummer 96 des EHCO.

Der Strichkampf des Gegners
Ein Sieg gegen Thurgau ist folglich Pflicht, um sich im Kampf um den Heimvorteil gute Argumente zu verschaffen. Die Ostschweizer ihrerseits werden ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. Denn sie befinden sich mitten im Kampf um den achten und letzten Playoffplatz. Jeder Punkt könnte für sie am Ende entscheidend sein.

Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Rapperswil wäre es aus Oltner Sicht hilfreich, mit grösserer Effizienz aufzutreten, um gegen die kämpferischen Thurgauer am Ende ungeschoren vom Eis gehen zu können. Das sieht auch Stefan Mäder so. «Es geht in Richtung Playoffs, wir müssen uns das Glück unbedingt erkämpfen», so der grossgewachsene EHCO-Stürmer.

Gerade die Ineffizienz gegen die Rapperswil-Jona Lakers bereitete Mäder ein wenig Kopfzerbrechen, zumal der Gegner beinahe jede gute Chance in Tore ummünzte. Auch ihm selber haben mehrere Mal ein paar Zentimeter gefehlt, um dem Puck noch die entscheidende Richtung zu geben.

Konstanz als Schlagwort
Hadern wollen die Oltner aber nicht. Es gilt, über den Kampf zum Erfolg und somit auch zu einer Konstanz zu finden. Im Moment gibt es noch zu viele Höhen und Tiefen von Spiel zu Spiel. So funktioniert beispielsweise das Passspiel in der einen Begegnung beinahe einwandfrei, und in der nächsten Partie schleichen sich wieder unzählige Ungenauigkeiten ein.

Konstanz ist beim EHC Olten ohnehin das Schlagwort der laufenden Saison. Während bis in den Dezember hinein noch die spielerische Leistung teilweise von Drittel zu Drittel schwankte, so sind es im Januar noch Details. Das stimmt positiv. Denn auch wenn die Playoffs rasant näher rücken, dauert es noch genügend lange, um in der schönsten Zeit des Jahres bereit zu sein für grosse Taten. (von Andreas Hagmann)

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