Dienstag, 28. März 2017

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Ein Umschwung wäre bitter nötig


Der EHC Olten steckt im Tief. Noch bleiben acht Spiele, um vor den NLB-Playoffs die Kurve zu kriegen. Den Auftakt macht am Dienstag (20 Uhr) die EVZ Academy, die zu Gast ist im Kleinholz.

BILDER
Wohin des Weges? Der EHCO warf zuletzt viele Fragezeichen auf. Mit dem Heimspiel gegen die EVZ Academy will man sich aus der misslichen Lage befreien. (Bild: Toppictures)

Die fleissigsten Sammler geehrt
Nebst der ersten Mannschaft des EHC Olten führt auch der Nachwuchs jährlich einen Skateathon durch. Die drei Nachwuchsspieler, die in dieser Saison am meisten Geld gesammelt haben, wurden anlässlich des Derbys vom letzten Freitag geehrt. Der EHCO dankt Kaya, Joshua und Loris für ihren Einsatz zu Gunsten des Nachwuchses und hofft, dass sie andere Jungs inspiriert haben. (aha)

Schon wieder ein Auftritt zum Vergessen, ist man versucht zu sagen. Damit sei die Partie vom vergangenen Sonntag in Visp angesprochen. Einmal mehr verpasste es der EHC Olten bei der 2:6-Niederlage, das eigene Spiel durchzuziehen. Genauigkeit und Konzentration wurden phasenweise vermisst, so dass die in dieser Saison alles andere als überzeugenden Visper zu einem kleinen Befreiungsschlag ausholen konnten.

Die Oltner befinden sich damit acht Spiele vor den Playoffs definitiv in einem Tief. Durch Verletzungen hervorgerufene, zwangsläufige Rochaden im Team helfen natürlich nicht, Konstanz ins Oltner Spiel zu bringen. Die Inkonstanz im eigenen Spiel hat allerdings wenig damit zu tun. In Visp habe die Mannschaft am Ende des Spiels keine Einheit mehr dargestellt, meinte EHCO-Sportchef Köbi Kölliker.

Es habe zu viele individuelle Undiszipliniertheiten gegeben, führte er weiter aus. Etwas, das zuletzt immer wieder den Spielrhythmus brach. Doch hofft der EHCO-Sportchef, dass der Auftritt in Visp der Schuss vor den Bug im richtigen Moment war.

Academy im freien Fall
Mit der EVZ Academy kommt am Dienstag ein Team aus dem Tabellenkeller ins Kleinholz. Allerdings bekundeten die Oltner in dieser Saison bislang grosse Mühe mit dem gut strukturierten Spiel des Zuger Farmteams. Das bisher einzige Heimspiel ging mit 3:4 verloren. Die beiden Auswärtsspiele wurden zwar gewonnen, eines aber erst im Penaltyschiessen, das andere in der Verlängerung.

Am Dienstag benötigt es zwingend drei Punkte nach 60 Minuten, will man sich nicht die immer kleiner werdende Chance nehmen lassen, die Qualifikation zumindest auf Platz 4 abzuschliessen. Den Zugern lief es zuletzt ganz und gar nicht, aus den vergangenen zehn Spielen resultierten neun Niederlagen. Das spielt aber auch keine Rolle, schliesslich sind sie nicht auf die Playoffs angewiesen. Um den Titel haben Farmteams nicht zu spielen, da sie andere, strategische Ziele verfolgen.

Andere Ziele als die Playoffs
Seit letzter Woche ist beispielsweise klar, welche Talente des EV Zug nächste Saison im Kader des NLA-Teams stehen. Die beiden Verteidiger Tobias Geisser und Tobias Fohrler gehören dazu. Beide bestritten bereits in der laufenden Saison mehrere Spiele für den EVZ in der NLA.

Im Sturm balgen sich noch drei Academy-Spieler um den letzten Kaderplatz. Yannick Zehnder, Fabian Haberstich und Fabio Arnold heissen die drei Kandidaten. Sollte aber Calvin Thürkauf eine Freigabe der Columbus Blue Jackets erhalten, würde dieser den offenen Platz im NLA-Kader erben. Der im letzten Jahr gedraftete Thürkauf spielt aktuell seine zweite Saison in der nordamerikanischen Juniorenliga WHL.

Unabhängig davon haben alle anderen Spieler also bereits heute keine Chance mehr auf einen Platz in der NLA – zumindest nicht bei Zug. (von Andreas Hagmann)

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