Freitag, 24. März 2017

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Als ob schon Playoffs wären


Am Freitag um 20 Uhr steht im zweitletzten NLB-Qualifikationsspiel der grosse Playoff-Härtetest an. Der Leader und Derbyrivale SC Langenthal ist im Kleinholz zu Gast. Doch für den EHC Olten ist das Spiel viel mehr als ein Test.

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Die letzten zwei Qualifikationsspiele sollen wie Playoffpartien angegangen werden, verlangt EHCO-Verteidiger Anthony Rouiller. (Bild: André Grossenbacher)

EHCO-Spieler im Sälipark
Noch am Freitag sowie am Samstag ist der mobile EHCO-Fanshop im Sälipark in Olten präsent. An beiden Tagen jeweils von 8.30 bis 18 Uhr. Schauen Sie am Freitag kurz vor dem Match oder samstags bei ihren Wochenendeinkäufen vorbei und decken Sie sich vor den Playoffs mit den neusten Fanartikeln ein. Es hat für jedes Fanherz etwas Passendes. Ausserdem haben Sie die Gelegenheit, den einen oder anderen EHCO-Spieler anzutreffen. Am Freitagnachmittag werden Sie zuerst von Romano Pargätzi und dann von Simon Schnyder bedient. Am Samstagnachmittag zuerst von Ramón Diem und zum Abschluss von Ueli Huber. (aha)

«Auch wenn es komisch klingt, aber wir laufen viel mehr als vor dem Trainerwechsel, selbst in den Trainings», nennt Anthony Rouiller den aktuellen Erfolgsfaktor der Oltner. «Dadurch haben wir einen besseren Rhythmus sowie mehr Tempo, und das macht es für die Gegner schwieriger, uns unter Kontrolle zu halten», erklärt der Oltner Offensivverteidiger.

Wenn man mit hohem Tempo spiele, dann bringe das den Gegner stärker unter Druck, er beginge Fehler und dadurch erhalten die Oltner mehr Torchancen, führt Rouiller weiter aus, weshalb der EHCO seit dem Trainerwechsel so häufig das Tor trifft. Im Schnitt 5,5 Tore erzielen die Oltner pro Spiel seit der Ankunft von Bengt Ake Gustafsson. Rechnet man das letzte Spiel unter Maurizio Mansi mit ein, sind es im Schnitt beinahe sechs Treffer. Dabei soll erwähnt sein, dass neben den hohen Siegen gegen die EVZ Academy und die Biasca Ticino Rockets auch ein 10:1 gegen den Tabellenzweiten La Chaux-de-Fonds resultierte.

Dieser hohe Rhythmus soll natürlich beibehalten werden, um mit viel Rückenwind in die Playoffs starten zu können. «In den Playoffs kann es schnell gehen − sowohl in positiver als auch in negativer Richtung», weiss Anthony Rouiller. Das Freitags-Spiel sei daher noch einmal ein optimaler Test für die bevorstehende, heisse Phase der Saison.

Rouillers Lob an die Fans
«Die Langenthaler studieren im Normalfall nicht zu viel an ihrem Spiel herum, jeder setzt das System exakt um», sagt Rouiller. Das mache die Oberaargauer so stark, sagt die Nummer 33 des EHCO weiter. Gegen Langenthal möchte Rouiller wieder denselben Spielrhythmus finden wie zuletzt in Martigny. Ausserdem würde er sich einen weiteren Heimsieg für die Fans wünschen. «Sie waren zuletzt stets da und haben uns beispielsweise in Visp grossartig unterstützt», schwärmt der 22-jährige Seeländer.

Der EHCO-Verteidiger selber konnte sich nach seiner längeren verletzungsbedingten Absenz ziemlich gut ins Kollektiv integrieren. Seit neun Spielen mischt er nun im NLB-Meisterschaftsbetrieb wieder mit. Ein Tor konnte er seit seiner Verletzungspause noch keines erzielen, dafür diverse Assists liefern. Zurzeit steht er bei 2 Toren und 16 Vorlagen in der laufenden Qualifikation. Damit hat er ganz ähnliche Werte vorzuweisen wie vor einem Jahr bei Ajoie − dies notabene nach einem äusserst harzigen Start in die aktuelle Saison.

Das ist nun aber passé. Und auch die harzige Phase des EHCO scheint der Vergangenheit anzugehören. Platz 4 und somit den Heimvorteil hat man in den eigenen Händen. Mit einem Sieg im Derby wäre ein riesiger Schritt dorthin getan. Am Ende könnte jeder Punkt darüber entscheiden, ob man am Freitag in einer Woche im heimischen Kleinholz oder eben auswärts in die Playoff-Viertelfinals steigen muss. (aha)

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