Freitag, 24. März 2017

Zofingen

4 bis 15°C

«Ich empfinde die Behinderung als grosses Glück»


Die Seeländerin Simea Schwab ist ohne Arme zur Welt gekommen. Im reformierten Kirchgemeindehaus erzählt sie von ihren Erfahrungen und wie es ist, in einer Leistungsgesellschaft zu leben.

BILDER
Inmitten der Natur zu sein, gibt Simea Schwab Kraft. (Foto: Fritz Nafzger)

Die Zahnbürste mit den Zehen zu halten, zur Begrüssung den rechten Fuss entgegenzustrecken und ohne Arme zu schwimmen – für die meisten Menschen ist das undenkbar. Nicht aber für Simea Schwab. Seit Geburt geht die 46-Jährige ohne Arme und mit ungleich langen Beinen durchs Leben. «Meine Füsse sind meine Hände», sagt Simea Schwab, die als Autorin und freischaffende Theologin tätig ist. Notizen etwa schreibe sie mit dem linken Fuss, die Benützung der Tastatur sei mit Stäben, die zur Verlängerung dienen, ebenso möglich. Unterstützung im Alltag erhält sie von der Spitex, welche jeweils am Morgen gegen zwei Stunden bei der Körperpflege und im Haushalt hilft, ansonsten ist sie weitgehend selbstständig. Für Mobilität sorgt ein elektrischer Rollstuhl, «in der Wohnung laufe ich meist auf meinen eigenen Füssen.»
Auch wenn ihr Leben komplizierter ist als das anderer Menschen, versinkt Simea Schwab nicht in Selbstmitleid. 

Wie und wo Simea Schwab Kraft tankt und weshalb sie ihre Behinderung als grosses Glück empfindet, lesen Sie in der ZT/LN-Ausgabe vom Mittwoch.

Kommentare zu diesem Artikel (1)

Hanna Bider, 09.02.2017, 11:37 Uhr

Bewundernswert wie grossartig diese Frau ihr Leben meistert und einen glücklichen Eindruck hinterlässt. "Chapo "


Kommentar zu diesem Artikel schreiben
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.





Sie befinden sich hier: 

Home / RESSORTS / Region Mobile-Website anzeigen


Verlag

Zeitungen





Copyright 2016 © Zofinger Tagblatt