Montag, 24. Juli 2017

Zofingen

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Bald «Rückenwind» für Velo-Pendler?


Für den Bahnhofplatz sind eine Velostation sowie verschiedene andere Neuerungen geplant.

BILDER
Oberirdisch wird sich am Bahnhofplatz wenig verändern. Aber unterirdisch ist eine Velostation mit zwei Stockwerken in Planung. BKR

Die Stadt Zofingen will die Erneuerung des Bahnhofplatzes und des vorgelagerten Abschnitts der Unteren Grabenstrasse an die Hand nehmen. Das Vorprojekt bringt Verbesserungen für die Velofahrerinnen und -fahrer. Der Bahnhofplatz soll zwei Untergeschosse für eine Velostation bekommen.

Werner Ryter, Chef Tiefbau und Planung der Stadt, sagt dazu: «Die Velofahrenden treffen in Bahnhofnähe oft auf qualitativ schlechte Abstellplätze. Fehlender Witterungsschutz, wenig Sicherheit vor Diebstahl und Vandalismus, überstellte oder weit vom Perron entfernte Abstellflächen sind äusserst unattraktiv. Velostationen steigern den Komfort und die Sicherheit der Velofahrenden und leisten einen Beitrag zur Attraktivierung des Langsamverkehrs.

Das Vorprojekt wurde diese Woche interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. «Unbestritten war in der Diskussion, dass der Bahnhof und sein Umfeld sich einer grossen Beliebtheit erfreuen», sagt Ryter. Dies zeigte sich besonders beim Bedarf an Abstellplätzen. Neben Velos wurden auch die Roller angesprochen, für die der Platz knapp ist. Hier gehe es um die Idee, gebührenpflichtige Plätze im Bahnhof-Parking zu schaffen.

Den bestehenden «Würfel» mit Lift- und Treppenzugang ins Parkhaus und in die Bahnunterführung möchte die Stadt sanieren und attraktiver machen. Es komme im Betrieb immer wieder zu Störungen beim Lift. Laut Projektidee soll der Würfel geöffnet und mit einem ausladenden Dach versehen werden. Allerdings sorgte die Anordnung der Taxis unter dem südlichen Dach für Kritik aus der Versammlung. Der Tenor: Der Südteil des Bahnhofs – also jener Teil, welcher für den motorisierten Verkehr vorgesehen ist – soll weitgehend unverändert bleiben.

Streit- und Knackpunkt bilden die oberirdischen Kurzzeitparkplätze. Sie sollen am heutigen Ort bleiben. Verschiedene untersuchte Varianten, bis zu deren gänzlichen Aufhebung, vermochten nicht zu befriedigen. Die Entflechtung der verschiedenen Verkehrsströme sei auf dem engen Raum zwischen Altstadt und Gleisanlagen nur bedingt möglich.

Die Zeit drängt
Die Stadt muss recht rasch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger ins Projekt übernehmen. Dies, weil sonst kein Geld aus dem Agglomerationsprogamm 2 des Bundes mehr fliessen würde. Beginnen die Bauarbeiten bis April 2019, dann gibt es an die mutmasslichen Gesamtkosten von 8,3 Millionen Franken 40 Prozent aus der Bundeskasse. Noch bis zum 16. Juni könne sich Interessierte mit einem Fragebogen zur Aufwertung der Unteren Grabenstrasse und zum Bahnhofplatz bei der Stadt vernehmen lassen.

Mehr Infos zum Vorprojekt finden Sie HIER!

HIER geht's zum Fragebogen zur Mitwirkung

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