Freitag, 23. Juni 2017

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Weichen für die Zukunft gestellt


Die Schule setzt ab diesem Sommer ein neues Schulleitungsmodell ein

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Die Schule ist zuversichtlich, den «Turnaround» zu schaffen. PHILIPP MUNTWILER

Die Schule Aarburg blickt auf ein anspruchsvolles Schuljahr zurück. Nach den wenig erfreulichen Resultaten aus der externen Schulevaluation Ende 2015/16 hat sie nach einem Validierungs- und Analyseprozess intensiv an der Behebung der Funktionsstörungen und Mängel gearbeitet. Der Prozess laufe bis heute weiter. Wichtige, zukunftsweisende Projekte für die Krisenbewältigung und Schulentwicklung konnten ab dem Frühherbst lanciert, vorangetrieben und bis heute bereits umgesetzt werden. Unter anderem wurden die Prozesse Personalführung, ÜbertrittsVerfahren, Fachschaften Oberstufe neu definiert, die Mehrjahresstrategie sowie ein neues Schulleitungsmodell entwickelt und die internen Konflikte aufgearbeitet. Seit dem Frühjahr gelte ein Verhaltenscodex für den wertschätzenden Umgang aller Beteiligten.

Unterstützung fand die Schulpflege auf verschiedenen Ebenen durch die kantonale Schulaufsicht, die Schulleitung, das Mitwirken der Lehrpersonen und insbesondere durch die externe Beratung Drayerconsulting Eich, welche die Schule seit August 2016 eng begleitet.

Auf flache Hierarchie gesetzt
Ab diesem Sommer wird die Schule durch vier Stufenleitungen geleitet (siehe Kasten rechts). Jede Leitungsperson führt vollverantwortlich ein Team. Daneben ist jede Schulleiterin fachverantwortlich für ein Ressort, das jeweils die ganze Schule betrifft. Die Ressorts umfassen Information-Kommunikation-Integration, Schulentwicklung, Qualitätsmessung sowie Sicherstellung der Personalprozesse.

Die Linienverantwortung und Verantwortung für Querschnittsaufgaben verbinde, ist die Schule Aarburg überzeugt. Ein Gemeinschaftsbüro verkürzt Informationswege. Für die Führung vor Ort stehen in allen Schulhäusern kleine Sitzungsräume zur Verfügung. Transparenz-Kooperation und Teamarbeit gelten als Arbeitsprinzip. Die schmalen Ressourcen für Leitungsaufgaben sollen insgesamt möglichst nahe am Schulbetrieb und nicht verteilt über mehrere Hierarchiestufen eingesetzt werden. Somit werde eine enge begleitende Personalführung vor Ort möglich. Die neue Schulleitung verfügt insgesamt über gleich viele Stellenprozente wie die ehemalige Leitung.

Weitere Projekte geplant
Die Schule Aarburg steht gemäss Mitteilung vor weiteren wichtigen Meilensteinen in der Umsetzung ihrer Strategie. In den kommenden Monaten werden mit dem neuen Schulleitungsteam die Entwicklungsprojekte der Phase 2 an die Hand genommen. Über 60 Prozent der Lehrpersonen werden sich demnach auf freiwilliger Basis in stufengemischten Arbeitsgruppen an einem oder mehreren Projekten (z. B. Schulprogramm, Qualitätsmessung oder Weiterbildungsplanung) beteiligen.

Für das Schuljahr 2017/18 und die Folgejahre gelte es, Erreichtes zu stabilisieren und die Schule weiter in eine positive Zukunft zu lenken. Eine offene Umgangskultur, gegenseitiger Respekt und eine hohe Fach- und Führungskompetenz vonseiten Leitung und Lehrpersonen seien dabei Voraussetzungen, um die gestellten Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. Die Schule und Schulbehörde seien zuversichtlich, den «Turnaround» bis zur Nachevaluation zu schaffen.

Die Schulaufsicht, welche die Schule seit der externen Evaluation eng begleitet, habe bestätigt, dass die Schule die dringenden Handlungsfelder angegangen ist, die richtigen Massnahmen getroffen hat und zielgerichtet und nachhaltig die notwendigen Themen bearbeitet. Erste Ergebnisse würden zuversichtlich stimmen

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