Mittwoch, 26. Juli 2017

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Solothurn streicht nicht alle Deutsch-Intensivkurse für Asylsuchende


Noch im Mai wollte der Kanton Solothurn die Deutsch-Intensivkurse für gewisse Asylsuchende aus Kostengründen streichen. Jetzt behält er das Angebot trotzdem bei.

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Deutsch-Intensivkurs

Es hatte für Protest gesorgt, als der Kanton Solothurn im Mai ankündigte, dass die Deutsch-Intesivkurse für Asylsuchende im laufenden Verfahren (Ausweis N) nach nur wenigen Monaten weider gestrichen werden sollen. Dieser Entscheid schien vielen Kritikern nicht nachvollziehbar.

Sie hielten es für kontraproduktiv, wenn ausgerechnet bei der Integration von Asylsuchenden gespart wird, die wahrscheinlich lange in der Schweiz bleiben. Schliesslich komme es teuerer, wenn die Flüchtlinge aufgrund fehlender Sprachkenntnisse keinen Job finden. Hinzu kam: Der Kanton hatte diese Intensivkurse mit 20 Lektionen pro Woche erst Anfang Jahr kurzfristig aufbauen lassen. Bildungsanbieter stellten dafür extra Lehrer an.

Einsparungen wären marginal

Jetzt reagiert der Kanton und krebst – zumindest teilweise – zurück: Asylsuchende mit Ausweis N, «die lerngewohnt und damit für den Besuch eines Intensivkurses geeignet sind», können auch ab September 2017 weiterhin einen Kurs besuchen, wie das zuständige Amt für soziale Sicherheit Ende Juni den Sozialregionen und Gemeinden in einem Schreiben mitteilte. 

Kommentare zu diesem Artikel (1)

B. Kerzenmacher, 16.07.2017, 11:26 Uhr

Jedem selbstverliebten Refugees Welcome-Typen 2-3 Migranten an die Hand geben. Versorgung auf eigene Kosten versteht sich. Dann ist das "Helfen" in Sekunden zu Ende. Nur immer dumm schwätzen so lange andere bezahlen.


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