Mittwoch, 16. August 2017

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Menschliches & musikalisches Erbe Marleys


Der richtige und der musikalische Sohn von Bob Marley heizten ein – dem Publikum und sich selbst.

BILDER
Ky-Mani Marley (l.) und Gentleman (Foto: adi)

Da hätte Gentleman die Wetterprognosen besser lesen müssen: in vollem Sonnenschein – die Künstler auf der Parkbühne stehen jeweils an der prallen Sonne – kommt er mit schwarzen und langen Kleidern auf die Bühne, was er sobald bereute. Doch auch das Publikum bekam eine gehörige Portion Hitze ab und es stellte sich schon nach den ersten Tönen heraus, dass diese nur noch steigen würde.

Gentleman kam ausnahmsweise einmal nicht alleine, sondern hat er seinen Jamaikanischen Kumpel Ky-Mani Marley mitgebracht. Jamaika? Marley? Richtig, es handelt sich um den Sohn der Reggae-Legende Bob Marley, der in seinem Land nicht nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler unterwegs ist. Und bei seinem Vater hat man sich dann auch gerne inspirieren lassen, nicht etwa nur mit dem «Is this love?»-Cover, sondern mit durchdachtem Roots-Reggae in eben Bobs Tradition.

Und mit diesem kann man an einem Open Air eigentlich fast nichts falsch machen. Friede und Liebe wurden zelebriert, ein Tänzchen geschwungen und einfach das Leben genossen. Dafür ist Reggae da. Und die Tatsache, dass doch schon etliche durch drei Tage Festivalleben gezeichnet sind war man ganz froh, nicht noch einmal voll abzugehen müssen.

Sowohl Gentleman als auch Ky-Mani Marley sind wahre Entertainer und reissen das Publikum mit. Und als es Gentleman zum Schluss auf der Bühne zu weiträumig war, begab er sich kurzerhand ins Publikum, um dort das letzte Lied zu interpretieren. Und einem superben Konzert das Ende zu bringen.

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