Mittwoch, 26. Juli 2017

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Bauernbrunch: Es gibt 1700 Plätze weniger


Knapp zwei Wochen vor dem Bundesfeiertag sind einzelne Bauernhöfe schon ausgebucht.

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Zmörgele beim Bauern ist seit Jahren beliebt. (Archivbild)

«Buurezmorge beliebt wie nie», titelte die Aargauer Zeitung vor einem Jahr. Ganze 19 Landwirtschaftsbetriebe in der Region luden für den 1. August 2016 zu einem ausgiebigen und währschaften Zmorge. Eine gute Nachricht war das auch, weil im Vorjahr (2015) nur elf Betriebe mitgemacht hatten. Dieses Jahr findet man sich in der Mitte: 14 Bauernfamilien im Aargau führen 1.-August-Brunches durch. Also fünf weniger als im Rekordjahr 2016. Doch dafür gibt es eine einfache Erklärung, wie Fredi Siegrist vom Bauernverband Aargau ausführt: «Es gibt ein paar Betriebe, die den Brunch nur alle zwei Jahre durchführen, weil es halt doch sehr viel Aufwand mit sich bringt. Dummerweise haben sie den gleichen Rhythmus – nächstes Jahr dürfte es deshalb wieder mehr Anbieter geben.»

Früh reservieren lohnt sich

Da das Angebot knapp ist, muss man sich beeilen, einen der begehrten Plätze zu erhalten. Der Birkenhof in Boswil (Platz für bis zu 180 Personen) ist zum Beispiel bereits ausgebucht. Sowieso rät Fredi Siegrist zur frühzeitigen Reservation. Denn zwei der ganz grossen Brunch-Player sind dieses Jahr nicht mit dabei: der Bleichmatthof in Gansingen (bis zu 900 Personen) und der Binzenhof in Aarau (800). Letzterer war stets die Ausweichmöglichkeit für alle, die anderswo keinen Platz mehr ergattern konnten. Denn beim Binzenhof musste man sich nicht voranmelden, die Pachtfamilie Knörr nahm den Besucheransturm stets so, wie er gerade kam. Aber dieses Jahr kann der Brunch dort nicht stattfinden – der Binzenhof, der den Aarauer Ortsbürgern gehört, wird im grossen Stil umgebaut.

Der grösste Brunch findet dieses Jahr auf dem Söhrenhof in Bözen statt. Hier können bis zu 850 Personen zmörgelen. Viel Platz haben auch der Schryberhof in Villnachern oder der Lindenhof in Unterlunkhofen (je 600). Die kleinsten Brunch-Anbieter haben um die 100 Plätze, etwa das Weingut Schödler in Villigen. Einige Anbieter haben sich ein ausgefallenes Rahmenprogramm ausgedacht: So gibt es auf dem Erlenhof in Wittnau Lama-Trekking, bei Familie Suter auf der Baldegg gibts Örgeli-Musik, auf dem Grosszelghof Othmarsingen wird gejodelt, Familie Zimmermann hat einen Motorsägekünstler nach Sarmenstorf eingeladen – und Sandmeiers in Seengen bieten von ihrem Hof einfach einen prächtigen Blick auf den Hallwilersee.

Gemeinsam mit vielen Helfern richten die Gastgeber das Buffet und die Umgebung liebevoll her. Der beliebte Bauernbrunch findet von 9 bis 13 Uhr statt und kostet pro Person zwischen 25 und 40 Franken. Damit es weder an Platz noch an Brot, Käse, Fleisch oder Eiern mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien zwingend. Alle teilnehmenden Bauernfamilien im Aargau sind jetzt online unter www.brunch.ch oder im Brunch-Magazin zu finden. (Nadja Rohner)

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