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Und wieder hagelt es Kritik an den Referees

Mit Bern gegen Qualifikationssieger ZSC Lions und Lugano (5.) gegen Zug (4.) führen zwei Aussenseiter mit 2:0 Siegen. Für den Aufreger der Runde sorgen aber wieder die Referees.

Die beiden Head-Schiedsrichter Andreas Fischer und Daniel Stricker anerkennen den 2:2-Ausgleich von Zürichs schwedischem Verteidiger David Rundblad nicht, weil Reto Schäppi von den ZSC Lions Berns Goalie Jakub Stepanek behindert haben soll.

Goalie-Behinderung? Nicht einmal Berns Goalie, ein ehemaliger Weltmeister mit Tschechien, reklamierte die Behinderung. Für Stepanek schien der Ausgleich Tatsache. Selbst der Tscheche reagierte überrascht, als Schiedsrichter Fischer plötzlich das Goal abwinkte. Und Reto Schäppi, der weit vor dem Torraum stand und zudem von Berns Back Justin Krueger behindert wurde, wusste überhaupt nicht mehr, was Sache war: "Derartige Dinge passieren doch. Ich hatte bei der Szene nie das Gefühl, den Goalie zu behindern."

Schon am Donnerstag hatten die Schiedsrichter mit einem Fehlentscheid im Penaltyschiessen der Partie Zug - Lugano eine Playoff-Partie entschieden. Auch der Fehlentscheid von Fischer und Stricker entschied die Partie. Statt 2:2 blieb es beim Skore von 2:1 für den SC Bern; den ZSC Lions gelang in den verbleibenden achteinhalb Minuten der Ausgleich nicht mehr.

Am meisten regte sich Marc Crawford auf, der Coach der ZSC Lions. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir glichen die Partie aus. Auf der ganzen Welt und in jeder Liga hätte dieser Treffer von Rundblad gezählt. Nur eine Person war der Meinung, es sei kein Tor. Leider zählte seine Meinung."

Der Finish und Berns Sieg drängte das Comeback des Zürcher Goalies Lukas Flüeler (22 Paraden) in den Hintergrund. Flüeler spielte erstmals wieder seit dem 15. November und erst zum achten Mal diese Saison. Sein Comeback in Spiel 2 der Viertelfinalserie kam überraschend früh. Flüeler: "Natürlich habe ich mir mein Comeback anders vorgestellt. In den Playoffs geht es nur um den Sieg. Um nichts anderes. Leider hat's nicht geklappt. Wir haben verloren und das regt auf."

Flüelers Rückkehr schürt bei den ZSC Lions dennoch Hoffnung auf ein Happy-end. In den letzten drei Jahren verloren die Zürcher sechsmal ein erstes Spiel einer Serie und gewannen dennoch fünf dieser Serien. Nun liegen sie aber erstmals 0:2 hinten. Die ZSC Lions benötigen einen zuverlässigen Goalie, um die Wende gegen den wiedererstarkten SC Bern noch zu schaffen. In der Vergangenheit erwies sich Flüeler stets als sicherer Wert in Playoff-Schlachten. Severin Blindenbacher: "Flüeler spielte in Bern, weil er nicht mehr verletzt ist. Er ist zu 100 Prozent parat. Und wir werden als Mannschaft dank ihm stärker."

sda, 05.03.2016 23:54



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