Samstag, 10. Dezember 2016

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Die zehnte Sportstars-Gala naht


Ab sofort können die Sportstars 2015 Region Zofingen gewählt werden. Die Siegerinnen und Sieger werden am 1. April im Zofinger Stadtsaal geehrt – es wird die 10. Ausgabe des Gala-Abends sein. Zeit also für einen Rückblick.

BILDER
Das waren die Sieger der Volkswahl aus dem letzten Jahr. (Bild: mwy)

Zum 10. Mal wird Hans-Ruedi Hottiger am 1. April die Gäste im Zofinger Stadtsaal zum Gala-Abend der Sportstars Region Zofingen begrüssen. Der OK-Präsident blickt dem Anlass mit Vorfreude entgegen, aber auch gerne zurück. «Die für mich eindrücklichsten Momente waren die Ehrungen der Behindertensportler», sagt der Zofinger Stadtammann, «da wird jedes Mal echte, unverfälschte Freude und grosser Stolz über die eigene Leistung sichtbar. Da weiss ich: der Aufwand für die Ausrichtung der Sportstars lohnt sich.»

Die Jubiläumsausgabe verlangt fast danach, im Archiv zu wühlen. Was ist auch den «Nachwuchssportler/innen des Jahres» geworden seit 2006? Einige der neun Sieger gehören heute noch zur Spitze, wie Velotrialfahrer Jonas König, der zum dritten Mal nominiert ist, heuer als Schweizer Junioren-Meister. Schwinger Patrick Räbmatter, der 2010 «Nachwuchssportler des Jahres» wurde, schaffte längst den Sprung zu den Aktiven und wurde «Sportler des Jahres 2014». Noe Seifert, der im Vorjahr die meisten Nachwuchsstimmen erhielt, ist im Kunstturnen weiter auf Erfolgskurs.

Der Beruf kriegt Priorität
Von der Mehrheit der ehemaligen Sieger hört man jedoch heute nichts mehr. Haben bei der Wahl damals die falschen gewonnen – wenn man das bei einer Publikumswahl überhaupt sagen kann? «Nein, ich glaube nicht», meint Hans-Ruedi Hottiger, «aber es zeigt sich hier, wie eng es gegen oben im Leistungssport wird.» Zwischen 15 und 20 Jahren setzen viele Talente vermehrt auf die Ausbildung und den Beruf, was für Hottiger verständlich ist. Letzteres sei aber auch ein Grund, weshalb es nicht alle Jung-Talente bis ganz an die Spitze schaffen.» Wer wie die vierfache «Sportlerin des Jahres» Karin Moor oder ihr Bruder Stefan, die die Schweizer Trialszene über mehrere Jahre prägten, lange auf der Erfolgswelle surfen will, brauche nebst Biss und Talent ein professionelles, unterstützendes Umfeld mit Familie, Trainer, Betreuer und den notwendigen finanziellen Support. Das gilt auch für Teams, bei denen bislang die Getu-Riege Uerkheim die meisten Sportstars-Auszeichnungen holte.

Willkommenes «Zückerchen»
Wenig überrascht zeigt sich der OK-Präsident darüber, dass alle «Funktionäre des Jahres» seit 2006 noch engagiert sind. Er weiss: «Ehrenamtliche bilden das Rückgrat des Schweizer Sports.» Viele von ihnen bleiben über Jahrzehnte dran. «Mit dieser Kategorie können wir den Helfern im Hintergrund öffentlich Danke sagen», betont Hottiger. Diese «Merci» kommt bei den Funktionären gut an, wie Bruno Barnetta bestätigt. «Diese Art ‹Zückerchen› zu erhalten ist schön und motiviert, denn es braucht diese Leute, die ziehen und schauen, dass der Karren läuft», sagt der heute noch für den Jugendsport Satus Rothrist Verantwortliche. Seine Frau Katherine, die 2006 ausgezeichnet wurde, ist nach wie vor aktiv als Hauptriegenverantwortliche des Geräteturnens.

Die Wahl der Sportstars 2015 Region Zofingen beginnt heute, abzustimmen ist mit untenstehendem Talon und auf www.zofingertagblatt.ch/sportstars.

Hier geht es zu den Bildergalerien aus dem Jahr 2015, 2014 und 2012.

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