5250 Schadensmeldungen in der Höhe von 85 Millionen Franken

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Foto: Patrick Furrer
 

Nach dem Unwetter vom 8. Juli in der Region Zofingen sind bei der Aargauischen Gebäudeversicherung mittlerweile 5250 Schadensmeldungen eingetroffen – und täglich werden es 30 mehr. Die Kosten werden bislang auf 85 Millionen Franken geschätzt.

Bei der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) sind mittlerweile über 5250 Schadenmeldungen eingetroffen, wie es in einer vorläufigen Bilanz vom Freitag heisst. Drei Wochen nach dem Ereignis treffen noch immer rund 30 Meldungen pro Tag bei der AGV ein. Die erste Einschätzung zur Schadensituation bestätigt sich: Es sind ungewöhnlich viele Schäden, mit einer überdurchschnittlich hohen Schadensumme. Aufgrund der bis heute bekannten Sachlage schätzt die AGV die Schäden auf 85 Millionen Franken.

Die Aufnahme der zahlreichen grossen Schäden sei sehr aufwändig und verursache überdurchschnittlichen Aufwand für die Schadenexperten bei der Schadenbesichtigung und -abwicklung, heisst es im Communiqué. Langjährige Mitarbeiter der AGV werden folgendermassen zitiert: «Solche Schäden und in dieser Häufung haben wir während unserer Tätigkeit als Experten bei der AGV noch nie angetroffen.» Dank der Unterstützung von Experten anderer Kantonaler Gebäudeversicherungen schreite die Schadenaufnahme aber gut voran. Rund 50 Prozent aller Schäden sind bereits besichtigt, bei etwa 900 Fällen erübrigt sich aufgrund der geringen Schadenshöhe eine Besichtigung.

Abschluss in 1-2 Monaten

In erster Priorität werden Schäden begutachtet, die die Nutzung von Wohn- und Arbeitsräumen verunmöglichen oder schwer beeinträchtigen. In der Regel handelt es sich dabei um Überschwemmungsschäden. Die Aufnahme dieser Schäden sollte bis Ende August 2017 abgeschlossen sein. Die anderen Schäden werden in zweiter Priorität besichtigt. Es handelt sich vorwiegend um Hagel- und kleinere Sturmschäden. Gebäude, die von Sturm und Hagel betroffen sind, bleiben in der Regel ohne grössere Einschränkung nutzbar. Insbesondere ein Hagelschlag führe vielfach lediglich zu optischen Schäden, so die AGV. Bis Ende September 2017 würden aber auch diese Fälle durch die AGV besichtigt sein.

Gemäss AGV handelt es sich beim Unwetter vom 8. Juli um ein Ereignis, das statistisch gesehen weniger als einmal in hundert Jahren vorkommt. Entsprechend zahlreich und umfangreich seien die Schäden.

 

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