Susanne Hochuli als Wahlkampfleiterin

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Susanne Hochuli (Archivbild)
 

Susanne Hochuli bringt Spannung in die Reitnauer Gemeindewahlen. Am Freitag haben gleich zwei neue Kandidaten ihre Anmeldung eingereicht. Dies, nachdem die Alt Regierungsrätin die beiden Anwärter gewinnen konnte.

Für die Gesamterneuerungswahlen am 24. September standen in Reitnau bis vor kurzem vier Kandidaten für die fünf Gemeinderatssitze zur Verfügung. Gemeindeammann Regina Lehmann-Wälchli (61, SVP) wird nicht mehr antreten, die restlichen Gemeinderäte – Rolf Trösch (parteilos), Herbert Fischer (parteilos) und Ueli Hunziker (SVP) – stellen sich wieder zur Wahl. Gemeinderätin Katrin Burgherr (41, SVP) kandidiert als Ammann-Nachfolgerin. Gesucht wurde ein weiterer Kandidat oder eine Kandidatin.

Doch nun kommt Spannung in den Reitnauer Wahlkampf. Eine Woche vor dem Ablauf der Eingabefrist haben am Freitag gleich zwei neue Kandidaten ihre Anmeldung eingereicht. Peter Hochuli (49, SVP) und Uwe Matthiessen (56, parteilos) möchten in die Gemeindeexekutive. Somit kämpfen sechs Kandidaten um fünf Sitze. «Der Grund, dass sich zwei Kandidaten auf das Amt bewerben, ist, dass sie den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine echte Auswahl ermöglichen wollen», sagt alt Regierungsrätin und Reitnauerin Susanne Hochuli, die ein Unterstützungskomitee gegründet hat.

«Man sollte als Bewohnerin nicht nur darüber jammern, dass sich schwer Kandidaten und Kandidatinnen finden lassen, sondern zur Tat schreiten.» Sie sprach mit verschiedenen Personen und konnte die beiden Kandidaten gewinnen. Zwischen ihr und Peter Hochuli besteht keine Verwandtschaft. Ihre eigene Kandidatur sei zwar in einer der diskutierten Varianten aufgeworfen worden, sei aber nie im Vordergrund gestanden, so Hochuli.

Peter Hochuli hat bereits Gemeinderatserfahrung. Zwischen 2002 und 2014 war der Landwirt im Gemeinderat unter anderem für Feuerwehr, Zivilschutz und Landwirtschaft zuständig. Der Unternehmensberater Uwe Matthiessen ist Teil der Arbeitsgruppe Finanzen im Rahmen des Fusionsprojekts mit Attelwil und in der Schulpflege tätig. Gemäss Mitteilung möchten beide die Weiterentwicklung des Dorfes mitgestalten, insbesondere hinsichtlich der Gemeindefusion. (Flurina Dünki)

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