«Vielleicht sollten wir mehr trainieren»

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Balzenwil A kassierte in der NLB-Saison insgesamt sieben Nummern, Mättenwil-Zofingen A deren sechs. (Bild: Michael Wyss)

In der letzten NLB-Meisterschaftsrunde startete Mättenwil-Zofingen A gegen Bigenthal-Walkringen A schwach. «Das war unsere schlechteste Schlagleistung der ganzen Meisterschaft», musste Spielleiter Daniel Leibundgut zugeben. Da der Gegner nicht auf Nationalliga-Niveau hornusste, betrug die Differenz nach Spielende trotzdem 209 Streichlängen. Michael Aerni war mit 81 Streichlängen bester Mättenwiler. Mit dem dritten Schlussrang erreichte Mättenwil-Zofingen A zwar das gesteckte Saisonziel, so richtig zufrieden ist man beim Traditionsverein jedoch nicht. «Von den sechs kassierten Nummern war kein einziger unhaltbarer Schuss dabei», ärgerte sich Daniel Leibundgut dazu, «zwei Nummern haben wir zu viel zugelassen». Im Vergleich zum Gruppensieger und verdienten Aufsteiger Rüdtlingen-Alchenflüh A mit nur einer Nummer wurde den Mättenwilern schonungslos die Schwachstelle aufgezeigt. «Vielleicht sollten wir mehr trainieren», so das Fazit des Spielleiters.

Schwächelte Mättenwil-Zofingen A im Abtun, so stark schlugen die Cracks am Bock in die gegnerischen Ries und überzeugten durch ihre Konstanz. Mit dem dritten Schlussrang wird Mättenwil-Zofingen A beim Eidgenössischen im nächsten Jahr in der 2. Stärkeklasse eingeteilt sein. Für Daniel Leibundgut ein Vorteil, sind die NLA-Teams doch zu stark.

Nach der vierwöchigen Sommerpause kam Balzenwil A gegen Hettiswil-Eintracht A am Bock nie richtig in Schwung. Das Schlagverhältnis von 1123:1036 Punkten wiederspiegelt das Stärkeverhältnis. Dank einer sauberen Riesleistung blieben dennoch zwei Rangpunkte auf dem heimischen «Möösli» zurück. Patrick Jordi war mit 77 Schlagpunkten bester Balzenwiler. Durch einen Formfehler beim Melden der Joker-Spieler wurde Balzenwil A im Verlaufe der Meisterschaft zwei Rangpunkte abgezogen. Auch der Umstand, dass Balzenwil A keine Joker-Spieler zur Verfügung standen, erwies sich als Handicap und stand als dunkler Schatten über der Meisterschaft. In der Mitte der Meisterschaft verzeichnete das «Peter-Team» eine Schwächephase, was zu viele Punkte kostete. So lag mit acht Siegen und sieben Niederlagen nicht mehr drin als der siebte Rang. «Wir haben viele junge, hungrige Spieler im Kader und wenn wir es schaffen, unser Potenzial abzurufen, können wir in der NLB in Zukunft jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen», so die wichtigste Erkenntnis der Balzenwiler.

Auch das 1.-Liga-Team Hintermoos-Reiden A erfüllte mit dem Ligaerhalt die Zielsetzung. Die Stärke der «Mooser» war eine gute Teamarbeit – oft half auch das Glück mit. Rothrist-Olten trägt den Abstieg in die 3. Liga mit Fassung. Bei jeder Partie spielte die Mannschaft in Unterzahl und so war es schwierig, das Ries sauber zu halten. (w)

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