Die Aufgabe ist nicht einfacher geworden

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TV Dagmersellen, Ausgabe 2017/18 mit (hinten von links) Carolin Eckert (Physiotherapeutin), Othmar Buholzer (Cheftrainer), Urs Oggier, Dominik Sommer, Pascal Tschupp, Fabian Wyss, Vitus Hodel, Daniel Glur, Adnan Idrizi, Sandro Bieri (Coach), Paul Luternauer (Betreuer), Silvan Graf (Sportchef) sowie (unten) Martin Abgottspon, Kilian Tschupp, Pascal Born, Christoph Affentranger, Marco Fellmann, Andrin Huber, Lukas Renggli. Es fehlen Silen Locatelli und Ramon Häller. (Bild: zvg)

Vor ziemlich genau 30 Jahren hat Sandro Bieri als 18-Jähriger unter Othmar Buholzer gespielt, seit diesem Frühling bilden die beiden nun das Trainergespann des TV Dagmersellen. «Es ist schon lange her, aber die Erinnerung ist immer noch vorhanden», sagt Sandro Bieri, «Othmars Fähigkeiten als Trainer waren sicher ein Faktor für meine Zusage, ein anderer war, dass der TV Dagmersellen immer noch eine sehr gute Adresse ist.» Während sich Othmar Buholzer mehrheitlich um die Trainings kümmern wird, wird Sandro Bieri eine Übungseinheit leiten und die Mannschaft an den Spielen coachen.

Bei seinem Stammverein, bei dem er von den Junioren bis ins Fanionteam alle Stufen durchlaufen hat, hat der in Emmenbrücke wohnhafte Architekt ein junges Team (Durchschnittsalter 22,65 Jahre) angetroffen, «das sich noch entwickeln kann». Wahrscheinlich sogar muss, denn trotz dem Zuzug von vier Talenten haben die Dagmerseller mit Flavio Theiler (gesundheitsbedingter Rücktritt) und Robert Konecnik (zu Wohlen) an Substanz und Routine verloren. «Wir haben die Aufgaben und die Verantwortung neu verteilt», erklärt Sandro Bieri. Das erste Ziel sei nun, eine gewisse Spielstabilität zu schaffen, um die Schwankungen der vergangenen Saison in den Griff zu bekommen. «Ich hatte bei meiner Ankunft insgesamt aber einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft», so der zweifache Familienvater Sandro Bieri.

Selbstverständlich hat sich der TVD für die Saison 2017/18 Ziele gesetzt, sie sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. «Wir nehmen Spiel für Spiel», sagt der ehemalige Trainer von Kriens, Horw und Emmen, «ich erwarte eine proaktive Haltung. Wir müssen Spass haben und das auch zeigen.»

Eine erste Gelegenheit dazu haben die Innerschweizer am Sonntag in Olten. «Wir wollen unser Spiel so gut wie möglich aufziehen», erklärt Sandro Bieri, den es nach seiner Zeit beim TVD zu Kriens in die NLB zog, bevor er wegen eines Achillessehnenrisses die Spitzensportkarriere beenden musste, «wir wollen den ersten Auftritt so gestalten, dass er hoffentlich gewinnbringend ist.» Ein guter Start würde einiges erleichtern, denn wie die letzte Spielzeit gezeigt hat, können am Ende der 14 Begegnungen umfassenden Qualifikation Nuancen über Aufstiegsrunde oder Abstiegsrunde entscheiden.

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