Wie ein Goldfisch im grossen weiten Meer

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Michael Wyss

Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist ein heiss diskutiertes Thema – auch heute noch, obwohl es längst selbstverständlich sein müsste. Ich bin ein grosser Freund der Gleichberechtigung, zumindest, wenn es um Entlöhnung, Rechte und Pflichten geht. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Der Sport. Die körperliche Konstitution von Frau und Mann ist nicht dieselbe und ist keine Erfindung, sondern von der Natur so gewollt. Deshalb ist es nur nachvollziehbar, dass die Frauen in der Leichtathletik eine 4-kg-Kugel werfen und die Männer eine von 7,26 kg. Genau gleich sind die Gewichtsverhältnisse auch beim Hammerwerfen. Der Diskus wiegt bei den Frauen 1 kg und bei den Männern das Doppelte. Auf dem Volleyballfeld ist es schlicht eine Frage der Physiologie, weshalb das Netz bei den Männern auf einer Höhe von 2,43 m hängt und bei den Frauen «lediglich» auf 2,24 m. Ähnlich verhält es sich beim Eishockey, wo bei den Frauen deutlich weniger Körperkontakt erlaubt ist. Deshalb und nach Studium einiger Frauenfussballpartien stelle ich einen Antrag: Entweder gilt für Schlussfrauen in Zukunft eine Mindestkörpergrösse oder das Tor wird verkleinert. Dann müsste ich auch kein Erbarmen mehr mit den armen Torhüterinnen haben.

 

Die Achillesferse stammt als Begriff aus der griechischen Mythologie: Sagenheld Achilleus war nur an der rechten Ferse verwundbar. Verletzliche Stellen im System sind auch Thema dieser Kolumne.

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