Die Krux mit den guten Vorsätzen

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Philipp Muntwiler

«Ich will 20 Kilogramm abnehmen! Ach, realistischer gesehen, wäre ich auch schon mit 15 Kilogramm weniger zufrieden – also, wenn ich es mir recht überlege, alles unter 100 Kilogramm ist akzeptabel.» So in etwa lautete mein Vorsatz, den ich im 2016 realisieren wollte. Und jetzt?

Es geht nur noch wenige Tage, dann ist das Jahr 2016 bereits Geschichte. Es kommt die Zeit, ein Fazit zu ziehen und sich neue Vorsätze zu fassen. Doch seien wir ehrlich. Der neue Vorsatz wird gleich lauten wie der alte. Denn ich habe natürlich nicht durchgehalten. Kaum etwas ist vom durchaus vorhandenen Anfangserfolg geblieben.

Wieso ist das so? Man kann mir mentale Schwäche vorwerfen. Natürlich. Schon nur bei der Formulierung. Kleine und realistische Ziele setzen, das ist wichtig. Abnehmen hat viel mit Disziplin und Willen zu tun. Da ein Ragusa, dort ein Burger oder eine Pizza – die Verlockungen sind zahlreich und das alles rechnet sich. Einmal Training pro Woche genügt nicht, um das in der Zwischenzeit Gefutterte zu kompensieren.

Und was macht man lieber, wenn man am Abend nach einem langen Tag im Büro nach Hause kommt? Die Fitnessgeräte benutzen oder sich aufs Sofa legen, etwas dösen und fernsehen? Natürlich mache ich Letzteres.

Jetzt käme meine Frau zum Zug. Sie hat das ganze Diätzeugs zwar nicht nötig, aber nichts ist motivierender als eine Partnerin, die mitzieht. Und etwas mehr Durchhaltewille wäre auch von Vorteil. Denn die zahlreichen Verlockungen sind ja immer noch da.

Also, im 2017, da will ich dann wirklich mindestens 15 Kilogramm abnehmen! Versprochen.

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