Sozialhilfeabhängigkeit junger Flüchtlinge soll mit «Integrationsvor-lehre» gesenkt werden

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Die Vorbereitung auf die berufliche Grundausbildung junger Flüchtlinge soll verbessert werden. (Archivbild)

INVOL ist Teil eines vierjährigen Pilotprogramms, das nachhaltig dazu beitragen soll, das wirtschaftliche Potenzial junger Menschen im Flüchtlingsbereich besser auszuschöpfen und ihre Sozialhilfeabhängigkeit zu senken. Schweizweit sollen sich 800 bis 1'000 Personen pro Jahr in einer einjährigen, praxisorientierten Ausbildung auf die berufliche Grundbildung und somit auf einen Abschluss auf der Sekundarstufe II vorbereiten können. Das Angebot soll in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Organisationen der Arbeitswelt (OdA) und den Institutionen der Berufsbildung entstehen.

Beteiligung Kanton Aargau
Die Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen im erwersbfähigen Alter in den ersten Arbeitsmarkt ist auch im Aargau eine grosse Herausforderung. Gleichzeitig besteht in verschiedenen Branchen ein Bedarf an Fachkräften. Um insbesondere spätimmigrierten jungen Erwachsenen zwischen 22 und 25 Jahren mit genügender Schulbildung und Erwachsenen bis 40 Jahren mit qualifizierter Berufserfahrung den Zugang zum Arbeitsmarkt im Aargau zu eröffnen, erachtet es der Regierungsrat als zielführend, dass sich auch der Aargau am Pilotprogramm des Bunds beteiligt. Die betroffenen Departemente Bildung, Kultur und Sport (BKS), Volkswirtschaft und Inneres (DVI) sowie Gesundheit und Soziales (DGS) reichen deshalb ein entsprechendes Projekt gemeinsam beim Staatssekretariat für Migration und Integration (SEM) ein. Es ist davon auszugehen, dass dem Kanton Aargau rund 70 der subventionierten Plätze zugesprochen werden.

Umsetzung im Kanton Aargau
Gespräche, die das Departement BKS mit den OdA und den Verbänden geführt hat, haben ergeben, dass in den Berufsfeldern Gastronomie, Logistik, Landwirtschaft sowie Gärtner und Landschaftsbau Bedarf an zusätzlichen Fachkräften besteht, die aus der erwähnten Zielgruppe von Flüchtlingen gewonnen werden könnten. Ende August 2017 haben das Berufs- und Weiterbildungszentrum bwz Brugg, die Berufsfachschule Aarau (bsa) sowie das landwirtschaftliche Zentrum Liebegg ein Konzept zur Ausgestaltung der INVOL vorgelegt. Das Pilotprogramm soll auf das Schuljahr 2018/19 starten.

Grosser Rat entscheidet Ende November
Der Aufwand für die Umsetzung von INVOL im Aargau liegt bei brutto 4,9 Millionen Franken. Durch die Subventionierung des Bunds im Rahmen von dessen Pilotprogramm verringern sich die Nettokosten des Kantons auf 840'000 Franken für die Projektdauer von vier Jahren. Der Grosse Rat wird Ende November über den dafür notwendigen Verpflichtungskredit entscheiden.

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Der...

B. Kerzenmacher
schrieb am 05.10.2017 09:45
Bezug von Finanzleistungen müsste generell auf Null gesetzt werden, dann wäre der ganze Asylschwachsinn in Kürze vorbei.
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