Kanti Sursee soll womöglich ausgebaut werden - Entscheid fällt 2018

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Die Kantonsschule Sursee (Bild: Wikipedia)

Höhere Schülerzahlen und der finanziell enge Rahmen führen zu Veränderungen an einigen Kantonsschulen. Der Fokus auf definierte Standorte, die Senkung von Betriebskosten und das Nutzen von Synergiepotenzial stehen dabei im Vordergrund.

So findet der Regierungsrat die Mietkosten der Kantonsschule Musegg in Luzern zu hoch, wie er mitteilte. Da die Verhandlungen zwischen der Stadt als Liegenschaftsbesitzerin und dem Kanton bis anhin zu keinem Konsens führten, denkt die Regierung nun über einen Neubau in Reussbühl nach. Die Kantonsschule Musegg ist derzeit in den städtischen Liegenschaften eingemietet und hätte Raumpotenzial für weitere neun Klassen des Kurzzeitgymnasiums. Die hohen Mieten liessen aber an diesem Standort unter den aktuellen Bedingungen kein langfristiges Mietverhältnis zu. Die laufenden Verhandlungen zwischen der Stadt Luzern und dem Kanton Luzern über eine Senkung der Mietpreise brachten bis anhin keine Einigung. «Die wirtschaftlichen Aspekte führen dazu, dass der Kanton Luzern möglicherweise eine eigene Lösung anstrebt», schreibt der Regierungsrat weiter.

Wird also nicht nächstens ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt, so plant der Kanton, den Schulstandort Musegg per Ende Juli 2028 aufzugeben und das Kurzzeitgymnasium in einen Neubau in Staldenhöhe-Reussbühl auf kantonseigenem Grund umzusiedeln. Damit könnte laut Regierung auch gleichzeitig der Engpass bei den Turnhallen-Kapazitäten an der Kantonsschule Reussbühl behoben werden. Das neue Schulhaus in Reussbühl sollte Platz für 36 Klassen bieten.

Bis 2018 Raumbedarf erheben
Im Rahmen der kantonalen Immobilienstrategie für den Bereich der gymnasialen Bildung legte der Regierungsrat Szenarien für weitere Kantonsschulen fest. So soll beispielsweise die Kantonsschule Sursee einen Erweiterungsbau für zusätzliche 14 Klassen erhalten. Dieser soll spätestens auf das Schuljahr 2023/2024 bezugsbereit sein. Für den kurzzeitigen Platzbedarf ab dem Schuljahr 2019/2020 sollen rund fünf Klassen in die Kantonsschulen Beromünster und Willisau umgeteilt werden. Mit dem Gymnasium St. Klemens will die Regierung zudem die derzeitige Leistungsvereinbarung neu verhandeln – damit dem Kanton mit dem Weiterbetrieb des Gymnasiums St. Klemens und der Unterbelegung der Kantonsschule Musegg keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen. Die Kantonsschulen Seetal, Willisau, Beromünster, Schüpfheim und Alpenquai Luzern organisieren sich in den bestehenden Gebäudehüllen.

Bis Sommer 2018 soll der Raumbedarf der Kantonsschule Sursee erhoben und vom Regierungsrat genehmigt werden, anschliessend erfolgt der Auftrag zur Ausarbeitung einer Botschaft für den Baukredit. Ebenfalls bis Sommer 2018 ist – je nach Ausgang der weiteren Verhandlungen – der Raumbedarf des künftigen Kurzzeitgymnasiums Staldenhöhe-Reussbühl festzulegen. 

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