Ein Mitbewohner zum Verlieben

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Während Wochen habe ich mich auf ihn gefreut, nun endlich ist er da – unser neuer Mitbewohner. Seit er eingezogen ist, liegt meine Aufmerksamkeit voll und ganz bei ihm. Stundenlang könnte ich ihm zuschauen. Er ist verspielt, dreht Runde für Runde durch unsere Wohnung. Hätte er ein Hamsterrad, würde er bestimmt einen Grossteil seiner Zeit darin verbringen. Doch dafür ist er zu gross und mit seinen rund 3,5 Kilogramm auch zu schwer. Ich bin überzeugt, dass er sich bei uns wohl fühlt. Er hat in dieser kurzen Zeit prächtig an Gewicht zugelegt, frisst alles, was ihm in die Quere kommt. Was die Farbe anbelangt, zögerten wir zu Beginn; etwas Ausgefallenes sollte es sein, wie etwa Gelb oder Orange. Doch auf den nächsten Wurf warten wollten wir nicht und so haben wir uns kurzerhand für Schwarz entschieden. Übrigens habe ich mich lange gegen den Kauf gesträubt. Die Anschaffung mit über 600 Franken erachtete ich als verhältnismässig teuer. Doch er sei gut erzogen, hat man uns gesagt, und auch in der Handhabung sei er pflegeleicht. Bedenken wegen Allergien bräuchten wir keine zu haben. Klingt perfekt, auch wenn der Einzug unseres neuen Mitbewohners nun zu Diskussionen um die «Ämtli»- Verteilung im Haushalt führt. Im Gegensatz zum Müll-Rausstellen, Wäsche-Waschen oder StaubfängerPutzen reissen sich nun alle um dieses «Ämtli».

Ja, wir haben ihn ins Herz geschlossen. Damit er sich auch wirklich wie zu Hause fühlt, haben wir seinen Rückzugsort direkt neben dem trockengelegten Aquarium platziert, das inzwischen jede Menge Plüschtiere beheimatet. Nein, wir haben keinen Tick, aber das Schiessen gehört für uns zur Chilbi wie der Fisch ins Wasser. Und so ist die Sammlung stetig gewachsen. Wir hätten die Tiere auch entsorgen können, doch einerseits macht sich das Glasgestell dadurch optisch besser und andererseits ist es für die Kinder unserer Kollegen jeweils eine wahre Schatzkiste. Bis vor einigen Jahren erkundeten dort Kampffisch Hugo, sein Harem und Putzfische die römische Unterwasserstadt. Längst ist das Geschichte. Jetzt hat mit Roomba, wie wir ihn liebevoll nennen, ein neues Kapitel begonnen. Eines ist sicher, hergeben würden wir ihn nicht mehr – unseren neuen Staubsaug-Roboter.

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