Keba-Debakel: Staatsanwaltschaft hat Strafverfahren eröffnet

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Herbstliche Stimmung vor der Keba. (Bild AZ)

Vor den Sommerferien hat ein anonymer «Einwohner von Suhr» die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau aufgefordert, gegen die Verantwortlichen der Kunsteisbahn Region Aarau (Keba) und gegen den Suhrer Gemeinderat Ermittlungen aufzunehmen.

Der primäre Grund für die Forderung: Die Keba war im vergangenen November von früh bis spät geöffnet (alte Öffnungszeiten), obwohl zu diesem Zeitpunkt nur sehr eingeschränkte Öffnungszeiten (bis 16.30 Uhr) rechtskräftig bewilligtwaren. Ein externer Gutachter ist zum Schluss gekommen, dass damit «wissentlich Recht gebrochen» wurde.

Nun hat die Staatsanwaltschaft definitiv ein Verfahren eröffnet. Dies bestätigt Mediensprecherin Elisabeth Strebel. «Zurzeit werden die Verantwortlichen ermittelt», sagt sie. Weitere Informationen könne die Staatsanwaltschaft frühestens kommunizieren, wenn die Ersteinvernahmen durchgeführt seien. Das Verfahren stehe erst in den Anfängen.

Verwaltungsrat, Gemeinderat oder beide?
Unklar ist noch, wer allenfalls zur Verantwortung gezogen werden könnte – der Keba-Verwaltungsrat, der Gemeinderat oder beide. Wahrscheinlich ist, dass der Präsident des Keba-Verwaltungsrats, Heinz Zaugg (Suhr), einvernommen wird. Es könnten aber auch andere Verwaltungsräte vorgeladen werden – was politisch brisanter wäre.

Dem Verwaltungsrat gehört auch der Aarauer Stadtrat Hanspeter Hilfiker an, der künftige Suhrer Gemeindepräsident Marco Genoni, der Buchser Vizeammann Hansruedi Werder sowie Rudolf Zinniker (alt Stadtrat Aarau). Für die Gemeinde Suhr wird möglicherweise Noch-Gemeindepräsident Beat Rüetschi antraben müssen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
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