Das Feldheim wird im Rahmen des Projektes 2020plus modernisiert

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Das Feldheim umfasst Alterswohnheim (48 Einerzimmer), Pflegeheim (78 Betten) und die Wohngruppe mit 13 Betten. ARCHIV/MAWY

Nach dem Apéro mit den Bewohnern nahmen die 27 anwesenden Delegierten des Gemeindeverbandes Regionales Alters- und Pflegezentrum Feldheim die Delegiertenversammlung in Angriff. Zentralste und die von den Delegierten wahrscheinlich am meisten diskutierte Position des Budgets 2018 war die Erhöhung der Taxen: Die Grundtaxen (Hotellerie inklusive Betreuung) werden um 5 auf 140 Franken angehoben. Gleich bleibt hingegen der Zuschlag von 15 Franken für den Aufenthalt in der Demenzgruppe sowie die Reduktion von 10 Franken für Zweierzimmer.

Die Verrechnung der Pflegetaxen wird wie bisher mit den gesetzlich vorgegebenen 12 Pflegestufen (BESA-Stufen) vorgenommen. Diese wurden um 2 Franken erhöht – alle genannten Ansätze verstehen sich pro Tag. Gleichwohl schneidet das Feldheim Reiden im Vergleich mit benachbarten Heimen bezüglich den Grundtaxen sehr gut ab. Der Vergleich der Pflegetaxen fällt hingegen durchschnittlich aus. Während das Feldheim Reiden in den BESA-Stufen 1 bis 5 eher zu den teuren Organisationen gehört, zählt es in den BESA-Stufen 6 bis 12 zu den preiswertesten.

Das vorgestellte Projekt 2020 plus bezieht sich grossmehrheitlich auf das Haus a. Denn das früher als Altersheim genutzte Gebäude erfüllt heute eher den Zweck eines Pflegeheimes, was zur Folge hat, dass es den hohen Anforderungen nicht mehr entspricht. So werden beispielsweise Aufenthaltsräume für das gemeinsame Mittagessen der Bewohner vermisst. Ein weiterer Mangel ist die fehlende Verbindung der einzelnen Stockwerke von Haus a mit jenen vom Haus b, was die Effizienz des Betriebes negativ beeinflusst.

Büros umplatziert
Nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Mitarbeitenden sind von den knappen Platzverhältnissen betroffen. Folge dessen mussten gewisse Büros unter die Erde in den Keller verlegt werden. Ebenfalls soll der Komfort für Besucher, Personal oder auch für den Sanitätsdienst erhöht werden. In Planung steht eine gedeckte Vorfahrt, die das Ein- und Ausladen ohne Witterungseinschränkungen ermöglicht.

Parkplatzproblem bald gelöst
Nach der Ausarbeitung und Auswertung verschiedener Projektstudien wurde ein anderer Kurs eingeschlagen. Dieser sieht nicht den Bau einer neuen Tiefgarage vor, sondern ist am Rückkauf der 16 Einstellhallenplätzen, welche an die Genossenschaft WIA (Wohnen im Alter) verkauft wurden, interessiert. Die Verhandlungen mit der Genossenschaft wurden aufgenommen und die Ergebnisse werden im nächsten Frühjahr präsentiert.

Foodwaste als Thema
Bevor die Versammlung in das gemeinsame Nachtessen überging, durften sich die Delegierten zu Wort melden. Ein Votum fragte nach dem aus den Luzerner Kantonsspitälern bekannten Thema «food waste» (auf Deutsch: Verschwendung von Lebensmitteln) nach.

Heimleiter Urs Brunner erklärte kompetent, dass die Anrichtung im Feldheim Reiden in der Küche und nicht mittels Familiensystem direkt auf den Stationen erfolgt. Weiter wird eine Nachservice-Platte geführt, was zum Vorteil hat, dass die Portionen pro Person kleiner Ausfallen und daher, im Vergleich zu anderen Heimen, pro Woche lediglich 630 Liter Küchenabfälle entstehen.   Autor: Lukas Aecherli

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