Geredet wird bei der Torejagd vor dem Bildschirm kaum

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Auf 30 Bildschirmen spielten die rund 160 Gamer im Grand Casino in Luzern. (Bild: rwz)

160 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz haben sich für das erste Fifa18 Turnier im Grand Casino Luzern angemeldet. Aufgeteilt in 5er-Gruppen spielten sie gegeneinander. Nur die besten Zwei pro Gruppe kamen weiter. «Die haben wir dann jeweils in einen Topf eins und einen Topf zwei geworfen und so die Gegner ausgelost», erklärt Sasha Gasser des Vereins RoyalCup. Der Verein organisierte das Turnier zusammen mit dem Grand Casino Luzern. «Nach den Gruppenspielen folge die KO-Phase», erklärt Gasser. Wie der Name sagt, schaffte es da jeweils nur Gewinner einer 12-minütigen Partie eine Runde weiter, bis sich die zwei Finalisten gegenüber standen.

Beim Betreten des grossen Panoramasaals im hinteren Teil des Casinos fällt vor allem eines auf: Die Abwesenheit von weiblichen Teilnehmenden. Zwar blitzen eine, zwei Frauen zwischen all den Männern hervor. Keine von ihnen hält jedoch eine Playstation-4-Spielkonsole in den Händen – die anwesenden weiblichen Personen sind Zuschauerinnen. 

Ruhe und Konzentration

Ganz entgegen des klischeehaften, nervösen bis aggressiven Gamers sitzen die Jungs in Luzern extrem konzentriert vor den Bildschirmen. Geredet wird kaum. Teilnehmer Mark Berischa aus Dallenwil meint: «Die Leute sind unglaublich ruhig und spielen fair.» Vor und nach einem Spiel schütteln sich die Gegner freundschaftlich die Hände. 

Dem Sieger winkte am Sonntag ein Preisgeld von 2000 Franken. 700 Franken gingen an den Zweitplatzierten und 300 an den Dritten.

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