Jugendliche in Bremgarten waren am unartigsten – weniger Vorfälle als im Vorjahr

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Rund zwei Dutzend Meldungen sind an Halloween bei der Kantonspolizei eingegangen.

Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen gestern Abend zirka zwei Dutzend Meldungen über Unfug und Sachbeschädigungen ein. Zirka 20 Einsätze betrafen «Eier werfende Jugendliche», wie aus einem Facebook-Post der Kantonspolizei hervorgeht.

Mehrheitlich rückten Patrouillen der Stadt- und Regionalpolizeien vor Ort aus. Meldungen gingen aus allen elf Bezirken ein. Am häufigsten betraf es die Bezirke Bremgarten (sechs Einsätze), Aarau und Lenzburg. In den Vorjahren verzeichnete die Kapo Aargau zwischen 30 und 45 Einsätze an Halloween.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Synkretismus: ja oder nein?

Nikos Traianou
schrieb am 22.05.2018 11:12
Halloween (jeweils jährlich gefeiert am 31. Oktober) ist meines Erachtens kein künstliches protestantisches Pendent zum 1. November (Allerheiligen). Halloween darf daher m. E. nicht künstlich zu einem "christlichen" Fest umgewandelt werden, der heidnische Charakter von Halloween ist daher heute unbedingt beizubehalten und er muss auch deutlich erkennbar sein. In der Vergangenheit wurde religionshistorisch gesehen oft ein sog. Synkretismus (künstliche Vermischung von Religionen) angewandt, um einen "grossen" missionarischen "Erfolg" vorweisen zu können in den sog. neu "christianisierten" Gebieten. Im Ergebnis ist daher festzuhalten, dass Halloween als ein heidnisches Fest ruhig gefeiert werden darf, in welchem auch der heidnische Ursprung erkennbar ist. In den angelsächsischen Ländern, wo das Halloween-Fest seinen Ursprung hat, wird es auch heute noch richtigerweise als ein heidnisch erkennbares Fest gefeiert.

Brauchtum und Halloween

Nikos Traianou
schrieb am 01.11.2017 20:23
Halloween hat seinen religionshistorischen Ursprung aus der frühkeltischen Periode (ab ca. 200 v. Chr.). Die Kelten, wozu auch u.A. die Gallier und die Helvetier gehörten, feierten an diesem Jahrestag des 31. Oktober das traditionelle Lichtfest, dies unter der Leitung der Druiden. Da in der römischen Besatzungszeit die keltischen Druiden wegen ihrer Anstiftung zu temporären Gebietsaufständen sehr stark verfolgt wurden, geriet dieser Brauch in der römischen Epoche in Vergessenheit. Heute erlebt dieser Jahrestag in einer modernen Version aus dem angelsächsischem Raum seine Wiederentdeckung: Mit den Schlagwörtern "trick or treat" ("Trick/Streich" oder ein "Ueberraschungsgeschenk") ziehen in der Regel kostümierte Jugendliche an diesem Tag von Haus zu Haus und bitten um ein Geschenk, allenfalls sonst ein "Streich" gespielt wird. Poenologisch gesehen genossen die Jugendlichen in manchen Gebieten an diesem Jahrestag Straffreiheit, wenn von ihnen ein Streich gespielt wurde.
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