Nach tödlichem Unfall: SVP-Burgherr fordert Vortritt für Autofahrer am Zebrastreifen

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In Lenzburg kam es letzte Woche zu einem tödlichen Unfall auf einem Fussgängerstreifen, bei dem eine 19-Jährige ihr Leben verlor. (Archivbild)

Thomas Burgherr, Nationalrat und Präsident der SVP Aargau, lanciert einen ungewöhnlichen Vorschlag, um Unfälle auf dem Fussgängerstreifen zu verhindern. Burgherr fordert, dass künftig nicht mehr die Fussgänger, sondern die Autofahrer Vortritt haben am Zebrastreifen. Er habe es selber am Steuer schon oft erlebt, dass Passanten unvermittelt den Fussgängerstreifen betreten, was zu gefährlichen Situationen führe, sagt er gegenüber Tele M1. Burgherr stellt sich eine Regelung vor, welche Fussgänger verpflichtet, auf ein Handzeichen des Autofahrers zu warten, bevor sie loslaufen.

Irène Kälin, Fraktionspräsidentin der Grünen im Grossen Rat, sagt gegenüber dem Regionalsender, eine solche Regelung wäre ein Rückschritt gegenüber dem heutigen Vortrittsrecht. Kälin hat sich im Grossen Rat mehrfach für die schwächeren Verkehrsteilnehmer eingesetzt, zuletzt reichte sie im September einen Vorstoss zu den Fusswegnetzen ein. Die Grünen-Politikerin gibt sich bei Tele M1 auch selbstkritisch und räumt ein, sie laufe relativ oft ohne Blickkontakt mit dem Autofahrer auf den Fussgängerstreifen, weil sie davon ausgehe, dass dieser ihr Gebiet sei.

In Lenzburg, wo Kälin wohnt, war es letzte Woche zu einem tödlichen Unfall auf einem Fussgängerstreifen gekommen. Dabei hatte ein 80-jähriger Mann, der mit einem ungültigen Führerausweis unterwegs war, die 19-jährige Elida Osmani angefahren. Diese war später im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen. Gegenüber dem «Blick» sagte der Unfallfahrer, das Opfer habe Kopfhörer getragen. Bei einer Umfrage von Tele M1 in Aarau zeigte sich, dass mehrere Teilnehmer der Meinung sind, die Fussgänger müssten am Zebrastreifen aufmerksamer und vorsichtiger sein.

Zwei weitere Unfälle mit Verletzten am Samstagabend zeigen, wie aktuell das Thema Sicherheit am Fussgängerstreifen ist. Innerhalb von zwei Stunden wurden in Neuenhof ein 15-jähriges Mädchen von einem 40-jährigen Mann und in Murgenthal eine Frau von einem 79-jährigen Mann angefahren – beide wurden ins Spital gebracht. 

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Und natürlich ist der Fussgänger schuld

Tom
schrieb am 14.11.2017 10:34
Sind die gefährlichen Situationen nicht entstanden weil der Autofahrer zu schnell war? Ich meinte dass das Strassenschild nicht die Mindestgeschwindigkeit angibt, sondern die höchst-zulässige Geschwindigkeit. Sicht-, Strassenverhältnisse, Verkehr und Fussgänger sollten dazu führen dass man langsamer fährt.
Habe am späteren Abend die Rosengartenstrasse an der Mündung zur General-Guisan Strasse überquert. Ein Auto fuhr auf der General-Guisan Strasse (viel zu schnell) und hat dann ohne zu schauen oder abzubremsen in die Rosengartenstrasse abgebogen, konnte mich nur mit einem Sprung retten. Aber ja, es sind die Fussgänger die ALLE gefährlichen Situationen erzeugen.
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