Strengelbacher Beat Maurer zum ersten Präsidenten der neugegründeten Diakonie Schweiz gewählt

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Beat Maurer ist seit 1998 Sozialdiakon in der Kirchgemeinde Zofingen und wurde nun zum ersten Präsidenten der neugegründeten Diakonie Schweiz gewählt. (Bild: ZVG)

Beat Maurer wird der erste Präsident der 2017 gegründeten nationalen Dachorganisation für Diakonie der reformierten Landeskirchen der Schweiz. Die Konferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes vereint die für Diakonie zuständigen Kirchenund Synodalratsmitglieder sowie Fachpersonen der Landeskirchen.

Beat Maurer (49) ist seit 2012 Mitglied des Kirchenrates der Reformierten Landeskirche Aargau mit dem Dossier Diakonie und seit 1998 Sozialdiakon in der Kirchgemeinde Zofingen. Seit Ende 2013 präsidierte Maurer die Deutschschweizer Diakonatskonferenz, die in diesem Jahr in die Diakonie Schweiz integriert wurde. Er lebt in Strengelbach.

Als Präsident sei es ihm ein Anliegen, «die neue Plattform zur Vernetzung der diakonisch tätigen Akteure zu etablieren und das diakonische Handeln der Kirchen zu stärken», so Maurer. Die Vielfalt der landeskirchlichen Diakonie gelte es «zu pflegen und die Stärken der verschiedenen Diakoniekonzepte zu nutzen».

«Sie leben mehr Miteinander und zeigen: Diakonie ist Kirche ganz nah beim Menschen», so Kirchenbundspräsident Gottfried Locher. «Die Diakonie Schweiz schafft Synergien. Sie ist ein wichtiges Pilotprojekt für die Verfassungsrevision des Kirchenbundes.»

Die Plenarversammlung beschäftigte sich zudem mit der «Übereinkunft Sozialdiakonische Dienste». Mit dieser verpflichten sich die Mitgliedkirchen, gemeinsame Voraussetzungen zur Zulassung von Sozialdiakonischen Mitarbeitenden in den Kirchendienst anzuerkennen. So werden die vormals von der Deutschschweizer Diakoniekonferenz ausgestellten Titelurkunden «Sozialdiakonin» oder «Sozialdiakon» von der Diakonie Schweiz vergeben.

Die Delegierten ergänzten schliesslich den nun achtköpfigen Leitungsausschuss um vier Vertretungen aus den Arbeitsgruppen der Diakonie Schweiz. Gewählt wurden Urs Woodtli (AG Ausund Weiterbildung), Beat Urech (AG Projekte und Praxis), Andreas Fankhauser (AG Grundlagen und Forschung) sowie Roland Luzi (AG Kirchen und Werke). Bereits zu Beginn des Jahres gewählt wurden Bernhard Egg (Zürich), Barbara Hefti (Glarus), Claudia Hubacher (Bern-Jura-Solothurn) sowie Beat Maurer (Aargau).

Die 2017 gegründete Konferenz des Kirchenbundes schliesst die Diakoniekonferenz, die Deutschschweizer Diakonatskonferenz und das Projekt diakonie.ch unter einem Dach zusammen. Die Diakonie Schweiz fördert den Informationsaustausch zu gemeindediakonischen Projekten, pflegt den Dialog mit der diakoniewissenschaftlichen Forschung sowie zu Netzwerken und legt die Standards der diakonischen Ausbildung fest. Damit werden diakonische Arbeiten aus einer Hand geleistet.(PD/RAN)

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