Martina Bircher: «Es ist eine Bestätigung für unsere harte Arbeit»

750_0008_10842698_170517_reg_aarburg_bircher.jpg
Die rote Laterne abzugeben war für Martina Bircher immer eines der Hauptziele. (Archivbild)

Die neue Sozialhilfestatistik zeigt, dass die Quote in Aarburg um 0,1 gesunken ist. Sind Sie zufrieden?

Martina Bircher: Eine rückläufige Quote zeigt, dass wir Schritt für Schritt daran arbeiten, Sozialausgaben zu senken.

Wie wichtig ist es für Sie, dass Aarburg nun hinter Spreitenbach liegt?

Die rote Laterne abzugeben, war immer eines unserer Hauptziele. Es ist Bestätigung für unsere tägliche harte Arbeit.

Würden Sie die Senkung dennoch als Ihren Verdienst bezeichnen?

Die Quote war bei meinem Amtsantritt bei horrenden 5,8 Prozent. Die Senkung hat selbstverständlich mit den von uns eingeleiteten Massnahmen zu tun, es ist eine Teamleistung. Es wird nun deutlich mehr hingeschaut.

Aarburg ist jetzt Zweiter; geben Sie sich damit zufrieden?

Als nächstes Ziel soll die Quote unter 5  Prozent sinken, dies sollten wir in den nächsten zwei Jahren schaffen. Längerfristig sind unter 4 Prozent das Ziel.

Welche sind – kurz schraffiert – die wohl wichtigsten Instrumente oder Massnahmen, die Quote weiter zu senken?

Unsere Bemühungen in die Arbeitsmarktintegration, welche wir seit diesem Jahr ausgelagert haben. Hier sehe ich noch viel Potenzial. Des Weiteren sind auch unsere Anstrengungen in Bezug auf den Wohnungsmarkt – sprich Stadtaufwertung – absolut zentral. Diese müssen in Zukunft verstärkt werden, um die Quote nachhaltig zu senken.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Eine Frau mit Durchblick und Mut.

Bastian Oldhouse
schrieb am 20.12.2017 15:59
Dank Frau Bircher, die unermüdlich auf die Missstände in der Sozialhilfe hingewiesen hat, konnte einen kleinen Schritt gegangen werden. Das Hauptproblem bleibt bestehen: die verfehlte nationale Migrationspolitik!

Die Richtung stimmt

Hans Mattli
schrieb am 11.12.2017 18:53
Es ist der engagierten Arbeit von Frau Bircher und ihrem Team zu danken, dass die Zunahme gestoppt wurde und die nun eingeschlagene Richtung stimmt. BRAVO! Es wurde und wird immer noch grosszügig von „Gutmenschen“ Geld verteilt ohne klare Ziele. Ich wünsche Frau Bircher und dem Team weiterhin viel Erfolg.

Geil, 0.1% wird als voller Erfolg gewertet

Mättu
schrieb am 11.12.2017 09:05
Mal ehrlich. 0.1% liegt doch in der Toleranz von Messungen oder schon nur der Wegzug 1-2 Familien kann dies bewirken. Hier das als Erfolg zu werten ist doch masslos übertrieben. Kein Wort verliert Sie wie das hätte erfolgt sein sollen und was die Lösung ist, einfach mal ein bisschen warme Luft produzieren

Die Bekämpfung der Steuerhinterziehung würde das Gemeindebudget noch stärker entlasten!

Alex Schneider
schrieb am 11.12.2017 08:10
So akribisch wie die Sozialhilfebetrüger müssten eigentlich auch die Steuerhinterzieher verfolgt werden.
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Blum Innenausbau AG
Schreiner-Monteur, Mitarbeiter, Dagmersellen
G.+W. Wolf AG
Polymechaniker, Mitarbeiter, Langendorf
Hotel Restaurant-Adelboden
Service-Aushilfe, Mitarbeiter,
Hotel Restaurant-Adelboden
Service-Aushilfe, Mitarbeiter,
Hotel Restaurant-Adelboden
Service-Aushilfe, Mitarbeiter,
Home Instead
Teilzeitselle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner