Der Spitex-Wechsel in Aarburg kommt auf den letzten Drücker

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Gemeinderätin Martina Bircher und Ralph Bürge orientieren über den Spitex-Wechsel; kritisch beäugt durch eine Mitarbeiterin der Spitex Aarburg. (fup)

Weil der Gemeinderat den Leistungsvertrag mit der öffentlichen Spitex gekündigt hat, sind Senioren und Betreuungspersonal beunruhigt. Die Spitex Aarburg löst sich per Ende Jahr auf. Die 22 Mitarbeitenden müssen eine andere Stelle finden, und die Klienten brauchen neue Betreuerinnen oder Betreuer. Dadurch, dass die Spitex Aarburg die Auftragsvergabe an die Konkurrentin Lindenpark-Spitex Oftringen vor Bundesgericht anficht (wir berichteten), verzögerte sich zudem alles.

Erst seit zwei Wochen ist öffentlich, dass die Lindenpark-Spitex ab 1. Januar definitiv der neue Partner der Gemeinde wird. Zeitgleich informierte die Spitex Aarburg über die Betriebsaufgabe. Entsprechend besorgt sind einige Klienten, dass die Zeit zu knapp sei, sie bald betreuungslos dastehen könnten.

Nahtloser Übergang in Aussicht

An einem Info-Abend von letzter Woche, der dazu gedacht war, der Bevölkerung die «neue» Spitex vorzustellen, stellen sich diese Sorgen als unnötig heraus. Gemeinderätin Martina Bircher erklärte, dass sich bisherige Kunden der Spitex Aarburg jederzeit beim «Lindenpark» melden können, um den Wechsel aufs Neujahr vorzubereiten.

Bei rein sachlichen Voten aus dem Publikum blieb es – auch wegen dieser Kostenfrage – nicht. Eine Mitarbeiterin der Spitex Aarburg beschwerte sich über das Vorgehen der Exekutive, mit dem quasi der Untergang der Organisation herbeigeführt worden sei.

LESEN SIE DEN VOLLSTÄNDIGEN BERICHT UND DEN ZUGEHÖRIGEN KOMMENTAR IM ZT/LN VOM Mittwoch, 13. DEZEMBER

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