Stadion Aarau als Herzstück und an jeder Ecke steht ein Hochhaus – das ist der «Plan B»

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Das Stadion und zwei der vier Hochhäuser (Bild: zVg)

Die HRS Real Estate AG, die Stadion Aarau AG und die Stadt Aarau stellten am Donnerstag die Ergebnisse ihrer Evaluation zum «Plan B» sowie das weitere Vorgehen für den Aarauer Stadion-Neubau vor.

Der CEO von HRS, Martin Kull, sagt: «Es gibt kein Stadion ohne Hochhäuser und keine Hochhäuser ohne Stadion.»

Aaraus Lukas Pfisterer sagt: «Der Stadtrat steht hinter dem Projekt.»

Im Mai 2016 hatte die HRS Real Estate AG erklärt, dass ein Stadion mit Mantelnutzung wirtschaftlich nicht genügt. Dafür hatte bereits ein rechtskräftig bewilligtes Bauvorhaben vorgelegen. HRS Real Estate AG präsentierte damals eine neue Idee, den sogenannten «Plan B». Neu sollten Hochhäuser den Stadionbau querfinanzieren.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Medienkonferenz:

1. Projekt Der sogenannte «Plan B» (Stadion mit Hochhäuser) wird realisiert. Er hat keine Mehrkosten zu Lasten der Steuerzahler zur Folge. Die HRS hält ihr Versprechen ein. Der FC Aarau erhält für 36 Millionen Franken ein Fussballstadion. Die Stadion Aarau AG erhält im Eigentum: Stadion und Land. Weil das Stadion nach den neusten Plänen ebenerdig gebaut werden soll, ist eine Anpassung der Baubewilligung durch den Stadtrat notwendig.

Beat Blattner, Verwaltungsratspräsident der Stadion AG sagt: «Es ist egal, wie viel der Stadionbau gesamthaft kostet, wichtig sei nur, dass die Stadt es für 36 Millionen Franken kaufen könne.»

Am 6. Dezember reichte die HRS in Aarau alle für die Realisierung des Richtprojekts relevanten Unterlagen und Pläne ein.

2. Bauarbeiten Mit den Abbruch- und Altlastensanierungs-Arbeiten soll im Mai 2018 begonnen werden. Im Sommer 2019 wird mit dem Bau des Stadions begonnen. Der Anstoss ist auf die Fussballsaison 2021 vorgesehen. Bis Ende 2022 sollen auch die Hochhäuser fertiggestellt sein.

3. Vier Hochhäuser Die auf dem «Torfeld Süd» vorgesehenen Hochhäuser ermöglichen die Finanzierung des Stadions. Neu sind es vier statt zwei Hochhäuser mit rund 600 Wohnungen. Es sind rund 600 unterirdische Parkplätze vorgesehen. Die Zufahrten erfolgen nordwestlich und südöstlich. Die Hochhäuser sind 75, 69, 63 und 57 Meter hoch. Das höchste Gebäude hat circa 24 Stockwerke und steht nordöstlich des Stadions.

Drei Architekturbüros haben gemeinsam das Richtprojekt ausgearbeitet. Die Höhe der Hochhäuser ist so gewählt, dass man sie nicht sieht, wenn man vom Schachen Richtung Altstadt schaut.

Stadtrat Lukas Pfisterer sagt: «Wir haben drauf geachtet, dass nicht nur die Hochäuser bearbeitet werden, sondern auch die Freiräume.»

In den neuen Gebäuden soll es unter anderem ein Hotel mit 90 Zimmern geben (Richtung IBA-Neubau), verschiedene Wohnungen und neue Wohnformen.

Pfisterer: Es werde auch auf der anderen Seite der Geleise, im Torfeld Nord, dereinst einige Hochhäuser geben. Ein grosses Hochhaus sei beim Kreisel Kreuzplatz vorgesehen.

Laut Martin Kull werde es kein Stadion ohne Hochhäuser und keine Hochhäuser ohne Stadion geben. Wichtig ist dies deshalb, weil für den Bau der Hochhäuser eine Teilrevision des Gestaltungsplans nötig wird. Erst danach kann eine Baubewilligung erteilt werden.

4. Stadion Das Stadion wird 10'000 Plätze haben. Noch unklar ist, ob das Stadion geschlossen oder offen sein wird. Die Tendenz geht in Richtung geschlossen. Der Leerraum unter der Tribüne soll genutzt werden. Der FC Aarau wird erstmals in der Saison 2021/2022 im neuen Stadion spielen.

von Nadja Rohner, Urs Helbling und Jürg Krebs — az Aargauer Zeitung

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Medienkonferenz zum «Plan B» - Stadion und Hochhäuser (Bild: Chris Iseli/AZ)
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Bitte nicht

rodolfo
schrieb am 22.12.2017 09:48
Schon wenn ich 10'000 Zuschauer lese, stehen mir die Haare zu Berge. Und es gibt sicher schon hunderte Mietinteressenten für die Wohnungen in den Hochhäusern, wo es sicher wegen den Veranstaltungen im Stadion und der Nähe des Zugverkehrs absolut ruhig sein wird - und wahrscheinlich auch noch dreckbillig!
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